Pointe des Espagnols

Die Pointe des Espagnols — auf Deutsch etwa „Spanier-Spitze“, besser: das Kap Pointe des Espagnols — ist eine markante Landspitze bei Roscanvel auf der Halbinsel Crozon im Département Finistère in der Bretagne. Sie liegt strategisch an der Einfahrt zur Rade de Brest beziehungsweise am Goulet de Brest, der Meerenge zum Hafen von Brest.  

Landschaftlich wirkt der Ort wie ein typischer bretonischer „Ende-der-Welt“-Punkt: Steile Felsen, Meerwind, niedrige Küstenvegetation, Heide, Ginster, kleine Pfade und weite Blicke über das Wasser. Die Klippen sind etwa 60 Meter hoch, und von oben sieht man über die Reede von Brest, Richtung Brest, Plougastel und teils bis zum Leuchtturm Petit Minou.  

Besonders spannend ist die Mischung aus Natur und Militärgeschichte. Auf und unterhalb der Landspitze liegen Reste alter Befestigungen, Batterien, Bunker und Kasematten. Der Ort war wegen seiner Lage über Jahrhunderte wichtig für die Verteidigung des Hafens und Arsenals von Brest.  

Der Name geht auf Ereignisse von 1594 zurück, als spanische Truppen im Zusammenhang mit den Kämpfen um das damalige Fort Crozon dort präsent waren; seitdem trägt die Landspitze den Namen „Pointe des Espagnols“. 

Fort des Capucins

Das Fort des Capucins ist eine historische Befestigungsanlage in der Bretagne, nahe Brest. Es wurde im 19. Jahrhundert auf einer kleinen Halbinsel errichtet und diente dem Schutz des wichtigen Marinehafens von Brest.

Charakteristisch ist seine Lage auf einem Felsen mit steilen Klippen, wodurch es schwer zugänglich und gut zu verteidigen war. Das Fort war Teil eines größeren Verteidigungssystems entlang der Küste. Heute ist es nicht frei zugänglich, gilt aber als eindrucksvolles Beispiel für militärische Küstenarchitektur dieser Zeit.

Fort de la Fraternité

Das Fort de la Fraternité in der Bretagne liegt auf einer kleinen Insel bzw. Felsen vor der Küste (im Raum Saint-Malo). Es wurde im 18. Jahrhundert im Zuge der Küstenverteidigung ausgebaut, vor allem unter dem Einfluss von Vauban bzw. seiner Nachfolger.

Das Fort diente dazu, die Zufahrt zur Bucht und den Hafen vor feindlichen Schiffen zu schützen. Wie viele bretonische Seeforts ist es kompakt gebaut, von Mauern umgeben und nur bei Ebbe oder per Boot erreichbar. Heute ist es unbewohnt und vor allem ein historisches Relikt der französischen Küstenverteidigung.

Pointe du Dourven

Wir starten unsere Rundwanderung nahe Trédrez-Locquémeau und machen uns zunächst auf ruhigen Wegen und kleinen Straßen in Richtung Küste. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir das Meer, und der Charakter der Tour wird sofort deutlich: Schmale Pfade führen uns entlang der Klippen, immer begleitet vom Blick aufs Wasser.

Der Weg schlängelt sich in sanften Kurven an der zerklüfteten Küstenlinie entlang. Dabei geht es ständig leicht auf und ab – nichts wirklich Anstrengendes, aber doch abwechslungsreicher, als die wenigen offiziellen Höhenmeter vermuten lassen. Immer wieder bleiben wir stehen, um die Aussicht zu genießen, und entdecken unterwegs kleine, versteckte Buchten und Strände, die fast ein wenig abgeschieden wirken.

Ein besonderer Höhepunkt ist für uns die Umrundung der Pointe du Dourven. Hier öffnen sich die Ausblicke noch einmal in verschiedene Richtungen, und wir haben das Gefühl, mitten in der rauen, aber gleichzeitig sehr reizvollen Küstenlandschaft der Bretagne zu stehen.

Nach diesem Abschnitt entfernt sich der Weg allmählich etwas von der Küste und führt uns leicht ins Hinterland. Auf angenehmen Wegen geht es schließlich zurück zum Ausgangspunkt, wo sich der Kreis nach rund 7,3 Kilometern schließt.

Insgesamt erleben wir eine genussvolle, abwechslungsreiche Wanderung mit viel Meerblick, kleinen Entdeckungen am Wegesrand und genau der richtigen Mischung aus Bewegung und Entspannung.

Terminator T800 Dog-Edition „Pebbles“ 🤪

Kurz vor Ende der Wanderung wurde Sylvia vom Hund von den Füßen geholt. Blutige Schürfwunden an zwei Fingern. Knie und Knöchel sind gottseidank heil geblieben. Hinter uns ist ein Hund an den Grundstückszaun gekommen und hat wild rumgebelllt. Pebbles hat sich erschreckt, hatte Angst und ist mit Vollgas weggelaufen. Sylvia hat sich der Länge nach hingelegt. Aber es ist nochmal gutgegangen!

Gesamtstrecke: 8157 m
Maximale Höhe: 87 m
Minimale Höhe: 4 m
Gesamtanstieg: 330 m
Gesamtabstieg: -329 m
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