Küstenspaziergang bei Goulien

Der GR34 bei Goulien ist einer der wildesten Abschnitte am Cap Sizun: Ein schmaler Küstenpfad über Heide, Gras und Granit, oft hoch über dem Wasser, mit steilen Klippen, kleinen Buchten tief unten und weiten Blicken über die Bucht von Douarnenez und das Meer der Iroise.

Gesamtstrecke: 8157 m
Maximale Höhe: 87 m
Minimale Höhe: 4 m
Gesamtanstieg: 330 m
Gesamtabstieg: -329 m
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Pointe des Espagnols

Die Pointe des Espagnols — auf Deutsch etwa „Spanier-Spitze“, besser: das Kap Pointe des Espagnols — ist eine markante Landspitze bei Roscanvel auf der Halbinsel Crozon im Département Finistère in der Bretagne. Sie liegt strategisch an der Einfahrt zur Rade de Brest beziehungsweise am Goulet de Brest, der Meerenge zum Hafen von Brest.  

Landschaftlich wirkt der Ort wie ein typischer bretonischer „Ende-der-Welt“-Punkt: Steile Felsen, Meerwind, niedrige Küstenvegetation, Heide, Ginster, kleine Pfade und weite Blicke über das Wasser. Die Klippen sind etwa 60 Meter hoch, und von oben sieht man über die Reede von Brest, Richtung Brest, Plougastel und teils bis zum Leuchtturm Petit Minou.  

Besonders spannend ist die Mischung aus Natur und Militärgeschichte. Auf und unterhalb der Landspitze liegen Reste alter Befestigungen, Batterien, Bunker und Kasematten. Der Ort war wegen seiner Lage über Jahrhunderte wichtig für die Verteidigung des Hafens und Arsenals von Brest.  

Der Name geht auf Ereignisse von 1594 zurück, als spanische Truppen im Zusammenhang mit den Kämpfen um das damalige Fort Crozon dort präsent waren; seitdem trägt die Landspitze den Namen „Pointe des Espagnols“. 

Fort des Capucins

Das Fort des Capucins ist eine historische Befestigungsanlage in der Bretagne, nahe Brest. Es wurde im 19. Jahrhundert auf einer kleinen Halbinsel errichtet und diente dem Schutz des wichtigen Marinehafens von Brest.

Charakteristisch ist seine Lage auf einem Felsen mit steilen Klippen, wodurch es schwer zugänglich und gut zu verteidigen war. Das Fort war Teil eines größeren Verteidigungssystems entlang der Küste. Heute ist es nicht frei zugänglich, gilt aber als eindrucksvolles Beispiel für militärische Küstenarchitektur dieser Zeit.

Fort de la Fraternité

Das Fort de la Fraternité in der Bretagne liegt auf einer kleinen Insel bzw. Felsen vor der Küste (im Raum Saint-Malo). Es wurde im 18. Jahrhundert im Zuge der Küstenverteidigung ausgebaut, vor allem unter dem Einfluss von Vauban bzw. seiner Nachfolger.

Das Fort diente dazu, die Zufahrt zur Bucht und den Hafen vor feindlichen Schiffen zu schützen. Wie viele bretonische Seeforts ist es kompakt gebaut, von Mauern umgeben und nur bei Ebbe oder per Boot erreichbar. Heute ist es unbewohnt und vor allem ein historisches Relikt der französischen Küstenverteidigung.