
Der Plage de Goulien ist ein weitläufiger, naturbelassener Sandstrand auf der Halbinsel Crozon in der Bretagne. Er ist bekannt für seine Dünen, die ruhige Atmosphäre und gute Bedingungen zum Surfen und Wandern.


Der Plage de Goulien ist ein weitläufiger, naturbelassener Sandstrand auf der Halbinsel Crozon in der Bretagne. Er ist bekannt für seine Dünen, die ruhige Atmosphäre und gute Bedingungen zum Surfen und Wandern.


Der Pointe de Pen-Hir ist eine spektakuläre Landzunge an der Atlantikküste der Bretagne im Westen Frankreichs, nahe der Halbinsel Crozon. Die bis zu etwa 70 Meter hohen Klippen fallen steil ins Meer ab und bieten einen weiten Blick über den Atlantik sowie auf die vorgelagerten Felsinseln Tas de Pois.





Das Musée mémorial international de la Bataille de l’Atlantique ist ein kleines, aber eindrucksvolles Museum in Camaret-sur-Mer in der Bretagne. Es befindet sich in einem ehemaligen deutschen Bunker des Atlantikwalls auf dem Fort de Kerbonn direkt an der Küste.
Das Museum widmet sich der Atlantikschlacht (1939–1945), also dem erbitterten Seekrieg zwischen den Alliierten und der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt stehen besonders die Schicksale von Seeleuten, U-Boot-Besatzungen und Handelsschiffen. Karten, Fotos, Modelle und Originalobjekte zeigen die enormen Verluste und die strategische Bedeutung dieser Schlacht.
Besonders eindrucksvoll ist die Atmosphäre: Die Ausstellung liegt in den massiven Betonkasematten mit Blick auf den Atlantik – genau dort, wo einst deutsche Küstenverteidigung stationiert war. Das Museum versteht sich zugleich als Mahnmal für die vielen Opfer des Seekriegs.








Das Ensemble défensif de la pointe de Toulinguet ist eine historische Küstenbefestigung an der Spitze der Halbinsel Crozon bei Camaret-sur-Mer in der Bretagne. Die Anlage diente jahrhundertelang zur Überwachung und Verteidigung des Zugangs zur Reede von Brest, einem wichtigen französischen Militärhafen.
Die ersten Verteidigungsanlagen gehen vermutlich bis ins 12. Jahrhundert zurück. Unter Vauban wurden 1694 zusätzliche Befestigungen errichtet, von denen heute nur noch Reste erhalten sind. Besonders markant ist ein sogenannter „Tour-modèle“ von 1812 – ein standardisierter Artillerieturm des Typs 1811 –, der später durch Mauern und Gräben verstärkt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts kamen mehrere Küstenbatterien mit schweren Geschützen hinzu.
Heute gehört das Gelände weiterhin zum Militärbereich der französischen Marine und ist nicht frei zugänglich. Neben den Befestigungen befinden sich dort auch das Toulinguet-Leuchtturm und ein Semaphore-Posten zur Überwachung der Mer d’Iroise. Die Anlage steht seit 2013 unter Denkmalschutz.


Der Tour Vauban in der Bretagne steht in Camaret-sur-Mer auf der Halbinsel Crozon im Finistère. Es handelt sich um einen markanten Verteidigungsturm aus dem 17. Jahrhundert, entworfen vom berühmten Festungsbaumeister Vauban unter Ludwig XIV. Der Turm sollte den Zugang zur Reede von Brest gegen englische und niederländische Angriffe schützen.
Der sechseckige, etwa 18 Meter hohe Turm wurde zwischen 1693 und 1696 erbaut und ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der bretonischen Küste. Besonders auffällig ist seine ockerfarbene Fassade, weshalb er auch „Tour Dorée“ (Goldener Turm) genannt wird.













