Rostellec ist ein kleiner Ort in der Bretagne, malerisch gelegen an der Reede von Brest.
Der Ort ist vor allem für seinen sogenannten „Schiffsfriedhof“ bekannt, der sich in einer geschützten Bucht befindet.
Dort liegen zahlreiche alte, ausgediente Schiffe – von kleinen Fischkuttern bis hin zu größeren Militär- und Handelsschiffen –, die im Laufe der Zeit aufgegeben wurden.
Crozon liegt in der Bretagne auf der Halbinsel Crozon im Département Finistère. Der Ort selbst ist eher ruhig und typisch bretonisch – kleine Gassen, Märkte, viel Natur drum herum. Der eigentliche Reiz ist die spektakuläre Küstenlandschaft.
Bei unserer Ankunft gab es leider heftige Böen und viel Regen. Wir werden frühestens morgen die Umgebung erkunden:
Cap de la Chèvre Dramatische Klippen mit weitem Blick auf den Atlantik – ideal zum Wandern.
Pointe de Pen-Hir Berühmte Felsformationen („Tas de Pois“) und einer der schönsten Aussichtspunkte der Bretagne.
Camaret-sur-Mer Charmanter Hafenort mit bunten Häusern, Vauban-Turm (UNESCO) und Künstlerflair.
Strände (Plages) z.B. Plage de l’Île Vierge (oft als einer der schönsten Strände Europas bezeichnet) oder Plage de Morgat für entspanntes Baden.
Morgat & Grotten Küstenort mit Möglichkeit zu Bootstouren in Meereshöhlen.
Forêt de Landévennec & Abtei Ruhige Waldgebiete und historische Klosterruine – gut für einen entspannten Tagesausflug
Halbinsel-Wanderungen (GR34) Küstenwanderweg mit ständig wechselnden Ausblicken auf Klippen, Buchten und das Meer.
Wir starten unsere Rundwanderung nahe Trédrez-Locquémeau und machen uns zunächst auf ruhigen Wegen und kleinen Straßen in Richtung Küste. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir das Meer, und der Charakter der Tour wird sofort deutlich: Schmale Pfade führen uns entlang der Klippen, immer begleitet vom Blick aufs Wasser.
Der Weg schlängelt sich in sanften Kurven an der zerklüfteten Küstenlinie entlang. Dabei geht es ständig leicht auf und ab – nichts wirklich Anstrengendes, aber doch abwechslungsreicher, als die wenigen offiziellen Höhenmeter vermuten lassen. Immer wieder bleiben wir stehen, um die Aussicht zu genießen, und entdecken unterwegs kleine, versteckte Buchten und Strände, die fast ein wenig abgeschieden wirken.
Ein besonderer Höhepunkt ist für uns die Umrundung der Pointe du Dourven. Hier öffnen sich die Ausblicke noch einmal in verschiedene Richtungen, und wir haben das Gefühl, mitten in der rauen, aber gleichzeitig sehr reizvollen Küstenlandschaft der Bretagne zu stehen.
Nach diesem Abschnitt entfernt sich der Weg allmählich etwas von der Küste und führt uns leicht ins Hinterland. Auf angenehmen Wegen geht es schließlich zurück zum Ausgangspunkt, wo sich der Kreis nach rund 7,3 Kilometern schließt.
Insgesamt erleben wir eine genussvolle, abwechslungsreiche Wanderung mit viel Meerblick, kleinen Entdeckungen am Wegesrand und genau der richtigen Mischung aus Bewegung und Entspannung.
Terminator T800 Dog-Edition „Pebbles“ 🤪
Kurz vor Ende der Wanderung wurde Sylvia vom Hund von den Füßen geholt. Blutige Schürfwunden an zwei Fingern. Knie und Knöchel sind gottseidank heil geblieben. Hinter uns ist ein Hund an den Grundstückszaun gekommen und hat wild rumgebelllt. Pebbles hat sich erschreckt, hatte Angst und ist mit Vollgas weggelaufen. Sylvia hat sich der Länge nach hingelegt. Aber es ist nochmal gutgegangen!
Gesamtstrecke: 8157 m Maximale Höhe: 87 m Minimale Höhe: 4 m Gesamtanstieg: 330 m Gesamtabstieg: -329 m
Der Menhir de Saint-Uzec steht bei Pleumeur-Bodou an der Côte de Granit Rose in der Bretagne und zählt zu den ungewöhnlichsten Menhiren Frankreichs.
Der etwa sieben bis acht Meter hohe Granitblock stammt aus der Jungsteinzeit und wurde vermutlich zwischen 5000 und 2000 v. Chr. aufgerichtet.
Besonders bemerkenswert ist, dass der ursprünglich heidnische Kultstein im Jahr 1674 christianisiert wurde: Der Jesuit Julien Maunoir ließ den Menhir mit einer Kreuzigungsdarstellung versehen, eine steinerne Kreuzspitze aufsetzen und zahlreiche Reliefs der Passion Christi einarbeiten. Dadurch entstand eine seltene Mischung aus prähistorischem Monument und christlichem Kalvarienberg.
Auf der Vorderseite erkennt man noch heute Symbole wie Hammer, Nägel, Leiter, Lanzen und andere sogenannte Arma Christi. Früher waren die Reliefs sogar farbig bemalt; die Farben sind inzwischen fast vollständig verschwunden. Der Menhir ist außerdem als historisches Monument klassifiziert.
Gesamtstrecke: 3637 m Maximale Höhe: 54 m Minimale Höhe: 31 m Gesamtanstieg: 86 m Gesamtabstieg: -83 m