Stadtbahn ET 165 190

Das ist ein originaler Berliner S-Bahn-Triebwagen der Bauart „Stadtbahn“, früher als ET 165 190 bezeichnet.

Der Wagen wurde 1928 von der Waggon- und Maschinenbau AG (WUMAG) in Görlitz gebaut und am 21. Juni 1928 abgenommen. Er gehörte damit zu jener großen Fahrzeugserie, die für die damals stark ausgebaute und elektrifizierte Berliner S-Bahn beschafft wurde. 

Er fuhr praktisch sein gesamtes Betriebsleben im Berliner S-Bahn-Netz. Seine Nummer änderte sich dabei mehrfach: ursprünglich elT 2340, später ET 165 190, ab 1970 bei der Deutschen Reichsbahn 275 085-9 und schließlich ab 1992 47S011-3. Noch 1997 wurde der Wagen im regulären Berliner Umfeld fotografiert, unter anderem in Berlin-Charlottenburg und Griebnitzsee. 

1997, nach fast 70 Jahren, wurde er ausgemustert. Im Dezember desselben Jahres kam er über 400 Kilometer von seiner alten Heimat entfernt nach Vöhl-Herzhausen auf den Campingplatz Teichmann am Edersee – genau dort, wo du ihn fotografiert hast. Anfangs wurde der Wagen dort als Mini-Markt genutzt, später als Fahrradabstellraum. 

Korbach

Korbach ist eine historische Hansestadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die Altstadt ist geprägt von Fachwerkhäusern, mittelalterlichen Befestigungsresten und der imposanten Kilianskirche.

Besonders sehenswert sind das Rathaus, die Fußgängerzone und die gut erhaltenen historischen Straßenzüge.

Bekannt ist Korbach außerdem für die Korbacher Spalte, eine bedeutende Fossilienfundstätte.

Durch die Nähe zum Edersee und zum Sauerland ist die Stadt ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen.

Brücke von Asel

Die Brücke von Asel ist eine historische Steinbogenbrücke im heutigen Edersee in Nordhessen. Sie wurde zwischen 1887 und 1890 errichtet und verband einst die beiden Seiten des Edertals bei Asel.

Mit dem Bau der Edertalsperre wurde das Tal ab 1914 überflutet und die Brücke verschwand unter der Wasseroberfläche.

Bei niedrigem Wasserstand taucht sie jedoch wieder aus dem Edersee auf und kann dann sogar zu Fuß überquert werden.

Die aus Naturstein errichtete Brücke ist trotz der jahrzehntelangen Überflutung erstaunlich gut erhalten. Besonders in trockenen Sommern wird sie zu einem beliebten Ausflugsziel und Fotomotiv. Rund um die Brücke werden dann auch Reste alter Straßen und Spuren der früheren Siedlungslandschaft sichtbar.

Sie gehört damit zu den bekanntesten Überbleibseln des sogenannten „Edersee-Atlantis“.

Vom heutigen Ort Asel beziehungsweise Asel-Süd führen Wanderwege zu den Stellen, von denen die Brücke bei Niedrigwasser gut erreichbar ist.

Die Brücke von Asel erinnert eindrucksvoll daran, wie das ursprüngliche Edertal vor dem Bau des Stausees ausgesehen hat.

Edertalsperre

Die Edertalsperre liegt in Nordhessen nahe der Stadt Waldeck und staut die Eder zum Edersee auf. Die imposante Staumauer wurde zwischen 1908 und 1914 errichtet.

Sie ist rund 400 Meter lang und 48 Meter hoch. Der Edersee gehört zu den größten Stauseen Deutschlands.

Die Talsperre dient vor allem der Wasserregulierung und dem Hochwasserschutz. Außerdem wird die Kraft des Wassers zur Stromerzeugung genutzt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staumauer 1943 bei einem britischen Luftangriff schwer beschädigt. Noch im selben Jahr wurde sie wieder aufgebaut.

Heute ist die Staumauer ein beliebtes Ausflugsziel und bietet schöne Ausblicke über den Edersee. Die umliegenden Wälder und der Nationalpark Kellerwald-Edersee machen die Region zu einem attraktiven Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.