Standortwechsel nach Vierville-sur-Mer (Normandie)

Heute haben wir die Bretange verlassen und machen Station in der Nornandie; im Ort Vierville-sur-Mer.

Vierville-sur-Mer liegt an der normannischen Küste im Département Calvados und gehört zu den historischen Landungsstränden der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Der Ort verbindet eindrucksvolle Natur mit bewegender Geschichte.

Der breite Strand von Vierville-sur-Mer ist Teil des berühmten Omaha Beach. Besonders ist hier die enorme Weite des Sandstrandes, die starken Gezeitenunterschiede und die steilen, grünen Hänge hinter der Küste. Bei Ebbe wirkt der Strand fast endlos, während bei Flut die Wellen direkt an die Dünen reichen. Gleichzeitig erinnert die Küste mit Denkmälern, alten Bunkeranlagen und Gedenkstätten an den D-Day vom 6. Juni 1944.

Die Landschaft rundherum ist typisch Normandie: sanfte Hügel, kleine Feldwege, grüne Weiden mit Hecken, Apfelbäume und idyllische Dörfer aus Naturstein. Entlang der Küste bieten sich spektakuläre Ausblicke auf den Ärmelkanal.

Fort de l’Aber

Das Fort de l’Aber ist eine ehemalige französische Küstenbefestigung in der Bretagne, nahe der Stadt Crozon auf der Halbinsel von Brest. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Teil des Verteidigungssystems zum Schutz der wichtigen Marinebasis Brest errichtet.

Besonders bekannt ist das Fort heute wegen seiner spektakulären Lage auf den Klippen über dem Atlantik. Die Anlage besteht aus unterirdischen Gängen, Kasernenresten und Geschützstellungen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von den Deutschen weiter genutzt und ausgebaut.