Burg Waldeck am Edersee

Die Burg Waldeck thront weithin sichtbar auf einem bewaldeten Berg über dem Edersee. Von ihrer erhöhten Lage bietet sich ein beeindruckender Blick über den See, die Edertalsperre und die umliegenden Wälder des Naturparks Kellerwald-Edersee.

Ihre Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als wehrhafte Burganlage errichtet, wurde sie zum Stammsitz der Grafen von Waldeck und spielte über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle für die Herrschaft über die Region.

Im Laufe der Zeit veränderte sich die Anlage mehrfach. Aus der mittelalterlichen Festung entwickelte sich zunehmend ein Schloss, das zeitweise als Residenz, später aber auch als Festung und Gefängnis genutzt wurde. Noch heute erinnern Mauern, Türme und historische Gebäudeteile an diese wechselvolle Vergangenheit.

Heute beherbergt Schloss Waldeck unter anderem ein Hotel und gastronomische Angebote. Besucher können Teile der historischen Anlage erkunden und die besondere Atmosphäre hoch über dem Edersee genießen. Auch die Auffahrt mit der Waldecker Bergbahn macht einen Besuch zu einem schönen Ausflugsziel.

Besonders reizvoll ist die Verbindung aus Geschichte und Landschaft. Vom Schlossberg eröffnet sich eines der bekanntesten Panoramen des Edersees, während rundherum zahlreiche Wanderwege und Ausflugsziele warten. Burg beziehungsweise Schloss Waldeck gehört deshalb zu den markantesten Wahrzeichen der gesamten Edersee-Region.

Itterburg

Die Itterburg bei Thalitter in der Gemeinde Vöhl stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und war der Stammsitz der Herren von Itter.

Auf einer Anhöhe über dem Ittertal gelegen, diente sie zur Kontrolle wichtiger Wege durch die Region.

Nach dem Aussterben des Adelsgeschlechts verlor die Burg zunehmend an Bedeutung. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel ein großer Teil der mittelalterlichen Anlage.

Heute erinnern noch Reste der Burg an die lange Geschichte des Ittertals.

Stadtbahn ET 165 190

Das ist ein originaler Berliner S-Bahn-Triebwagen der Bauart „Stadtbahn“, früher als ET 165 190 bezeichnet.

Der Wagen wurde 1928 von der Waggon- und Maschinenbau AG (WUMAG) in Görlitz gebaut und am 21. Juni 1928 abgenommen. Er gehörte damit zu jener großen Fahrzeugserie, die für die damals stark ausgebaute und elektrifizierte Berliner S-Bahn beschafft wurde. 

Er fuhr praktisch sein gesamtes Betriebsleben im Berliner S-Bahn-Netz. Seine Nummer änderte sich dabei mehrfach: ursprünglich elT 2340, später ET 165 190, ab 1970 bei der Deutschen Reichsbahn 275 085-9 und schließlich ab 1992 47S011-3. Noch 1997 wurde der Wagen im regulären Berliner Umfeld fotografiert, unter anderem in Berlin-Charlottenburg und Griebnitzsee. 

1997, nach fast 70 Jahren, wurde er ausgemustert. Im Dezember desselben Jahres kam er über 400 Kilometer von seiner alten Heimat entfernt nach Vöhl-Herzhausen auf den Campingplatz Teichmann am Edersee – genau dort, wo du ihn fotografiert hast. Anfangs wurde der Wagen dort als Mini-Markt genutzt, später als Fahrradabstellraum. 

Korbach

Korbach ist eine historische Hansestadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Die Altstadt ist geprägt von Fachwerkhäusern, mittelalterlichen Befestigungsresten und der imposanten Kilianskirche.

Besonders sehenswert sind das Rathaus, die Fußgängerzone und die gut erhaltenen historischen Straßenzüge.

Bekannt ist Korbach außerdem für die Korbacher Spalte, eine bedeutende Fossilienfundstätte.

Durch die Nähe zum Edersee und zum Sauerland ist die Stadt ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen.