Batterie de Longues-sur-Mer

Die Batterie de Longues-sur-Mer ist eine ehemalige deutsche Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg in der Normandie, zwischen Omaha Beach und Gold Beach. Sie war Teil des sogenannten Atlantikwalls, mit dem Deutschland die französische Küste gegen eine alliierte Invasion sichern wollte.  

Die Anlage wurde 1943/44 gebaut und bestand aus vier stark befestigten Betonbunkern mit jeweils einer 150-mm-Marinekanone. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, beschoss die Batterie alliierte Schiffe, wurde jedoch durch britische und französische Kriegsschiffe schwer beschädigt und einen Tag später von britischen Truppen eingenommen.  

Besonders bemerkenswert ist, dass die Batterie heute noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist – inklusive einiger originaler Geschütze. Sie gilt daher als eine der am besten erhaltenen Küstenbefestigungen des Atlantikwalls und ist heute eine wichtige historische Gedenkstätte.  

Gesamtstrecke: 4886 m
Maximale Höhe: 77 m
Minimale Höhe: 49 m
Gesamtanstieg: 115 m
Gesamtabstieg: -112 m
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Deutsche Soldatenfriedhof La Cambe

Der bekannteste deutsche Kriegsgräberfriedhof in der Normandie ist der Deutsche Soldatenfriedhof La Cambe. Dort ruhen über 21.000 deutsche Soldaten, die während der Landung der Alliierten und der Kämpfe in der Normandie 1944 gefallen sind.

Die Anlage wirkt bewusst schlicht und düster: Dunkle Lavakreuze, niedrige Grabplatten und ein großer Grabhügel mit einem hohen Kreuz in der Mitte erinnern an die Opfer des Krieges. Der Friedhof wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt und dient heute vor allem als Ort der Erinnerung, der Versöhnung und des Friedens.

Omaha Beach, Vierville-sur-Mer mit Hund

Bei unserem Spaziergang am Omaha Beach konnten wir die weite Küstenlandschaft in ruhiger Atmosphäre genießen. Der Hund lief aufmerksam am Wasser entlang und freute sich besonders darüber, dem Ball über den offenen Strand hinterherzujagen. Durch die Mischung aus Bewegung, frischer Meeresluft und der besonderen Umgebung entstand ein entspannter und angenehmer Kurzausflug.

Musée D-Day Omaha

Das Museum ist nur weniger hundert Meter von unserem Standort entfernt. Es ist ein privates Museum in der Normandie, direkt nahe des berühmten Omaha Beach, einem der zentralen Landungsorte der alliierten Invasion am 6. Juni 1944. Es befindet sich in einem originalen amerikanischen Feldlazarett aus dem Zweiten Weltkrieg.

Das Museum zeigt tausende authentische Objekte aus der Zeit des D-Day – darunter Waffen, Uniformen, Fahrzeuge, persönliche Gegenstände von Soldaten und sogar eine originale Enigma-Maschine. Die Sammlung wurde über Jahrzehnte von der Familie Brissard zusammengetragen. 

Pointe du Hoc

Der Pointe du Hoc ist eine steile Klippenformation an der Küste der Normandie in Frankreich, zwischen Utah Beach und Omaha Beach. Berühmt wurde der Ort durch den D-Day am 6. Juni 1944 während der alliierten Landung in der Normandie.

US-amerikanische Rangers erklommen damals unter schwerem Beschuss die etwa 30 Meter hohen Klippen, um dort vermutete deutsche Geschütze auszuschalten, die die Landungsstrände bedrohten. Die Aktion gilt als eine der spektakulärsten Operationen des Zweiten Weltkriegs.

Heute ist Pointe du Hoc eine Gedenkstätte mit erhaltenen Bombentrichtern, Bunkern und einem Denkmal für die Rangers.

Leider ist eine Besichtigung des Geländes mit Hund nicht möglich, so dass wir auf einen Besuch verzichtet haben.