Reisezusammenfassung

Im Mai 2026 haben wir mehrere Regionen Frankreichs bereist und dabei vor allem die Bretagne sowie die Normandie intensiv erkundet. Unsere Reise war geprägt von beeindruckenden Küstenlandschaften, geschichtsträchtigen Orten, langen Wanderungen direkt am Atlantik und vielen entspannten Momenten mit unserem Hund.

Phantasievolle Karte unserer Reise und Unternehmungen 🙃

Den ersten Teil unserer Frankreichreise verbrachten wir in der Bretagne, insbesondere an der Côte de Granit Rose und auf der Halbinsel Crozon. Bereits zu Beginn begeisterte uns die Wanderung rund um die Île Grande. Der Küstenweg führte uns entlang rosa Granitfelsen, kleiner Buchten, bretonischer Fischerhäuser und weiter Ausblicke über das Meer. Besonders bei Ebbe zeigte sich die Landschaft von ihrer schönsten Seite.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Menhir de Saint-Uzec bei Pleumeur-Bodou. Der beeindruckende prähistorische Stein mit seinen christlichen Reliefs und Symbolen faszinierte uns ebenso wie die kleine benachbarte Kapelle Saint-Uzec mit ihrem reich verzierten Kalvarienkreuz. Die Mischung aus bretonischer Geschichte, Religion und rauer Natur machte diesen Ort besonders eindrucksvoll.

Während unseres Aufenthalts in der Bretagne unternahmen wir außerdem eine abwechslungsreiche Küstenwanderung entlang der zerklüfteten Landschaft rund um die Pointe du Dourven. Immer wieder eröffneten sich uns fantastische Ausblicke auf kleine Buchten, felsige Küstenabschnitte und den Atlantik.

Sehr beeindruckt hat uns auch die Halbinsel Crozon mit ihren spektakulären Küstenlandschaften. Wir besuchten den naturbelassenen Plage de Goulien, einen weitläufigen Sandstrand mit Dünen und ruhiger Atmosphäre. Dort konnten wir ausgedehnte Spaziergänge direkt am Meer genießen.

Ein landschaftlicher Höhepunkt war für uns die Pointe de Pen-Hir. Die bis zu 70 Meter hohen Steilklippen mit Blick auf die vorgelagerten Felseninseln „Tas de Pois“ boten spektakuläre Panoramen über den Atlantik. Die raue Küstenlandschaft der Bretagne zeigte sich hier von ihrer beeindruckendsten Seite.a

Auch der weitläufige Plage de l’Aber gehörte zu unseren schönsten Erlebnissen in der Bretagne. Die Kombination aus Dünen, Brandung, weitem Sandstrand und der Ruhe der Vorsaison machte diesen Ort für uns zu einem perfekten Platz für lange Spaziergänge und entspannte Stunden am Atlantik.

Mitte Mai wechselten wir schließlich von der Bretagne in die Normandie nach Vierville-sur-Mer in unmittelbarer Nähe des Omaha Beach. Dort stand vor allem die Geschichte des D-Day und der alliierten Landung im Mittelpunkt unserer Reise.

Direkt nach unserer Ankunft erkundeten wir den berühmten Omaha Beach. Die weiten Strände und die ruhige Atmosphäre hinterließen bei uns einen besonderen Eindruck. Gemeinsam mit unserem Hund genossen wir lange Spaziergänge entlang der Küste und beobachteten das wechselnde Licht über dem Meer.

Während unseres Aufenthalts in der Normandie besuchten wir zahlreiche historische Orte und Museen. Dazu gehörten unter anderem das Overlord Museum sowie das Musée D-Day Omaha, das sich in einem ehemaligen amerikanischen Feldlazarett befindet und eine beeindruckende Sammlung originaler Exponate aus der Zeit der alliierten Invasion zeigt.

Sehr bewegend waren für uns auch die Besuche des Amerikanischen Soldatenfriedhofs in Colleville-sur-Mer sowie des Deutschen Soldatenfriedhofs La Cambe. Beide Gedenkstätten erinnerten eindrucksvoll an die Opfer der Kämpfe in der Normandie und machten deutlich, welche Bedeutung Versöhnung und Frieden heute haben.

Ebenso beeindruckte uns die ehemalige deutsche Küstenstellung Batterie de Longues-sur-Mer, deren erhaltene Geschützbunker noch heute einen Eindruck von der Größe des Atlantikwalls vermitteln. Während unserer Wanderung entlang der Küste genossen wir gleichzeitig die wunderschöne Landschaft der Normandie mit ihren Klippen, kleinen Buchten und weiten Ausblicken über das Meer.

Ein weiterer bedeutender Ort war für uns der Pointe du Hoc zwischen Utah Beach und Omaha Beach. Die gewaltigen Bombentrichter, zerstörten Bunker und die steilen Klippen machten die historischen Ereignisse des D-Day sehr greifbar. Da Hunde auf dem Gelände nicht erlaubt waren, verzichteten wir allerdings auf eine ausführliche Besichtigung.

Insgesamt war unsere Frankreichreise im Mai 2026 eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Mischung aus Natur, Geschichte, Atlantikküste und entspanntem Reisen. Besonders die Bretagne mit ihren wilden Küsten, den spektakulären Wanderwegen und der ursprünglichen Landschaft bleibt uns als einer der schönsten Abschnitte unserer Reise in Erinnerung.

⬇️ 410km ⬇️

⬇️ 447km ⬇️

⬇️ 118km ⬇️

⬇️ 132km ⬇️

⬇️ 411km ⬇️

⬇️ 300km ⬇️

⬇️ 410km ⬇️

Die die gesamte gefahrene Strecke inkl. Fahrten an den Standorten betrug knapp 3.000 km.

Die Distanz würde für die Überquerung des Atlantik reichen. Dieser ist an seiner schmalsten Stelle zirka 2.900 km breit.

Batterie de Longues-sur-Mer

Die Batterie de Longues-sur-Mer ist eine ehemalige deutsche Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg in der Normandie, zwischen Omaha Beach und Gold Beach. Sie war Teil des sogenannten Atlantikwalls, mit dem Deutschland die französische Küste gegen eine alliierte Invasion sichern wollte.  

Die Anlage wurde 1943/44 gebaut und bestand aus vier stark befestigten Betonbunkern mit jeweils einer 150-mm-Marinekanone. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, beschoss die Batterie alliierte Schiffe, wurde jedoch durch britische und französische Kriegsschiffe schwer beschädigt und einen Tag später von britischen Truppen eingenommen.  

Besonders bemerkenswert ist, dass die Batterie heute noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist – inklusive einiger originaler Geschütze. Sie gilt daher als eine der am besten erhaltenen Küstenbefestigungen des Atlantikwalls und ist heute eine wichtige historische Gedenkstätte.  

Gesamtstrecke: 4886 m
Maximale Höhe: 77 m
Minimale Höhe: 49 m
Gesamtanstieg: 115 m
Gesamtabstieg: -112 m
Download file: LonguessurMer.gpx

Deutsche Soldatenfriedhof La Cambe

Der bekannteste deutsche Kriegsgräberfriedhof in der Normandie ist der Deutsche Soldatenfriedhof La Cambe. Dort ruhen über 21.000 deutsche Soldaten, die während der Landung der Alliierten und der Kämpfe in der Normandie 1944 gefallen sind.

Die Anlage wirkt bewusst schlicht und düster: Dunkle Lavakreuze, niedrige Grabplatten und ein großer Grabhügel mit einem hohen Kreuz in der Mitte erinnern an die Opfer des Krieges. Der Friedhof wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gepflegt und dient heute vor allem als Ort der Erinnerung, der Versöhnung und des Friedens.

Omaha Beach, Vierville-sur-Mer mit Hund

Bei unserem Spaziergang am Omaha Beach konnten wir die weite Küstenlandschaft in ruhiger Atmosphäre genießen. Der Hund lief aufmerksam am Wasser entlang und freute sich besonders darüber, dem Ball über den offenen Strand hinterherzujagen. Durch die Mischung aus Bewegung, frischer Meeresluft und der besonderen Umgebung entstand ein entspannter und angenehmer Kurzausflug.