
Die Batterie de Longues-sur-Mer ist eine ehemalige deutsche Küstenbatterie aus dem Zweiten Weltkrieg in der Normandie, zwischen Omaha Beach und Gold Beach. Sie war Teil des sogenannten Atlantikwalls, mit dem Deutschland die französische Küste gegen eine alliierte Invasion sichern wollte.
Die Anlage wurde 1943/44 gebaut und bestand aus vier stark befestigten Betonbunkern mit jeweils einer 150-mm-Marinekanone. Am D-Day, dem 6. Juni 1944, beschoss die Batterie alliierte Schiffe, wurde jedoch durch britische und französische Kriegsschiffe schwer beschädigt und einen Tag später von britischen Truppen eingenommen.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Batterie heute noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist – inklusive einiger originaler Geschütze. Sie gilt daher als eine der am besten erhaltenen Küstenbefestigungen des Atlantikwalls und ist heute eine wichtige historische Gedenkstätte.






















Maximale Höhe: 77 m
Minimale Höhe: 49 m
Gesamtanstieg: 115 m
Gesamtabstieg: -112 m