Reiseberichte Wanderbären

Berchtesgadener Land 2017

Bad Reichenhall - Alpenstadt & Sole-Kurort im Berchtesgadener Land
Reisedaten: 26. Mai 2017 - 10. Juni 2017.

Wanderwege zwischen Königssee und Predigtstuhl - zu Almen und Gipfeln

Die Welt der Almen und Berge lädt ein, auf Entdeckungstour zu gehen im Berchtesgadener Land. Ein großzügiges Netz von Wanderwegen in allen Schwierigkeitsgraden wartet auf uns.



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Reisebericht:

Tag 1: Die Anreise mit Übernachtung in Neumarkt in der Oberpfalz

Freitag, 26. Mai 2017

Um die Anreise mit dem Auto weniger anstrengend zu gestalten und um bereits den Brückentag als Urlaubstag auszunutzen, machen wir Zwischenstation in Neumarkt in der Oberpfalz.

Mit ein Grund für die Wahl des Ortes ist unsere Vorliebe für dunkle Biere und im Besonderen für Neumarkter Lammsbräu :-))) .

Abfahrt war um 7:20 Uhr und um 09:30 Uhr hatten wir in etwa die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Gegen 12.30 Uhr sind wir in Neumarkt angekommen. Kurz das Hotelzimmer bezogen und dann Sightseeing durch den Ort.

Erste Station war der Biergarten "Oberer Ganskeller" mit Schweinebraten und Knödel bzw. Käsespätzle. Danach eine Runde durch den Stadtgarten, dann Eis & Kaffee und ein wenig Shopping.

Abschließend dann ein Neumarkter Lammsbräu.

    • Neumarkter Lammsbräu

      Mit 19 verschiedenen Sorten bietet die Lammsbräu allen Bio-Bierfreunden das breiteste Sortiment des Marktes an, darunter auch Innovationen wie das erste aus Gerstenmalz gebraute Glutenfrei. Die Neumarkter Lammsbräu hat bereits 1995 ihr gesamtes Sortiment auf 100% Bio umgestellt.

    • Alte Spedition

      Früher eine Spedition für Getreide und Düngemittel, heute ein Umzugsunternehmen.

    • Oberer Ganskeller Neumarkt

      Gansbräu Altbayerisch Dunkel

      Dunkle Spezialmalze entfalten ein Malzaroma von feinem Caramel bis zu zartbitterer Schokolade. Abgerundet wird der Geschmack durch feinen Hopfen. Stammwürze: 11,5%, Alkoholgehalt: 5%, Reifezeit im Lagerkeller: 6 Wochen

    • Vordach

      Sudpfanne als Vordach

    • Am Abend dann noch ein Lammsbräu dunkel

      Untergäriges Lammsbräu Dunkel mit dem aromatischem Duft nach Karamell und Zartbitterschokolade in samtig, kastanienbrauner Optik und cremefarbenen Schaum :-)))

    • Skulptur

      Lothar Fischer - Humpty-Dumpty sits on a horse, 1964/1965 im Stadtgarten von Neumarkt

    • Rathhaus Neumarkt

      Das Rathaus von Neumarkt in der Oberpfalz wurde um 1415 als gotisches Ratsgebäude errichtet und nach der Zerstörung 1945 in den Jahren 1956 und 1957 originalgetreu wieder aufgebaut.

Tag 2: Ankunft in Bad Reichenhall

Samstag, 27. Mai 2017

Nach dem wir in Neumarkt noch ein ausgiebiges Frühstück im Hotel genossen haben, sind wir gegen 09:00 Uhr in Richtung Bad Reichenhall aufgebrochen.

Im Vergleich zum Vortag war die Strecke, inbesondere rund um München, relativ voll und wir hatten doch mit einer ganzen Reihe von Staus zu kämpfen.

Letztlich kamen wir dann gegen 13:00 Uhr am Ferienhaus Leitner an. Das Ferienhaus selbst und nicht zuletzt der Ausblick sind ein Traum. Die nachfolgenden Fotos sprechen für sich.


Tag 3: Wanderung "Alpgarten Rundweg"

Sonntag, 28. Mai 2017

Wir beginnen den Tag bei wunderbarem Wetter und einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse

  • Das Frühstück ist vorbereitet
  • Frühstück
  • Reisevorbereitung

Die Wanderung: Übersichtliche 3,90 km bei ca. 240 Höhenmetern

Für den Rundweg im Alpgartengraben benötigt man etwa zwei Stunden. Der Weg durch die Schlucht ist nur mäßig steil, erfordert aber gute Wanderschuhe. Viele Ruhebänke entlang der Schluchten des Alpgartenbaches laden zum romantischen Verweilen ein. Die Fotos sprechen für sich.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Die Klamm im 360-Grad-Panorama

Post from RICOH THETA. #theta360de - Spherical Image - RICOH THETA

Der Tagesabschluss in der Niederalm


Tag 4: Wanderung "Weißbachschlucht"

Montag, 29. Mai 2017

Heute geht es durch Weißbachschlucht vom Gasthof Mauthäusl bis nach Schneizlreuth und zurück. Eine spektakuläre Wanderung am tosenden Fluss. Daten der Wanderung: 7,60km, 160m Auf- und Abstieg, Höhe zwischen 524m und 636m, Dauer: 2 Stunden und 48 Minuten.

Unterhalb der Deutschen Alpenstraße zwischen Inzell, Weißbach und Schneizlreuth schlängelt sich der Weißbach durch eine mächtige Schlucht: Die Weißbachschlucht. Eine Wanderung durch diese Schlucht führt über Treppen und Stege an Gumpen vorbei durch das Rauschen der Wasserfälle.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Die Weißbachschlucht im 360-Grad-Panorama

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Tag 5: Wanderung "Listsee-Rundwanderweg"

Dienstag, 30. Mai 2017

Fußläufig von unserem Ferienhaus entfernt beginnt der Listsee-Rundwanderweg. Er ist mit gut 7km länge und 250 Höhenmeter eine eher gemächliche Runde. Auf und um den Weg herum sind eine Reihe von Geocaches platziert, so dass wir wahrscheinlich den ganzen Tag für die Strecke benötigen werden.

Die Kollegen rechts kennen wir schon. Die "Schattenschafe" stehen immer am Wegesrand auf der kurzen Strecke zur Niederalm und knubbeln sich im Schatten auf engstem Raum. Zur Listseerunde kommen wir dort wieder vorbei.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.

So, es gab eine kleine Variation der Listseewanderung: 9,90km, 472m Aufstieg und 421m Abstieg bei einer Dauer von gut 3 Stunden. Am Ende der Tour dann Einkehr in die Niederalm.

Unser Ferienhaus Alpenchalet Leitner.

Gasthaus Niederalm

Sehr freundliche Bedienung (wahrscheinlich die Inhaberin) und sehr, sehr gute Küche.

Der Listsee-Rundwanderweg

Länge: 9,90 km
Aufstieg: 472 m
Abstieg: 421 m
Dauer: 3 Stunden

Der Listsee oberhalb von Bad Reichenhall ist nur etwa 0,4 Hektar groß und wird rein unterirdisch gespeist. Seine tiefgrüne Farbe ist äußerst markant. Der See ist sehr sauber, immerhin dient das Gebiet rund um den Listsee als wichtiges Reservoir der Bad Reichenhaller Trinkwasserversorgung.


Das Berchtesgadener-Land im 360-Grad-Panorama

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Tag 6: Wanderung "Sankt Zeno - Mazoll Rundweg"

Mittwoch, 31. Mai 2017

Heute ist es zwar warm aber schwül, nachdem es abends recht heftig gewittert und gestürmt hat. Dabei hatten wir den Unwetter-Logenplatz in unserer kleinen Hütte und konnten die Entwicklung der schwarzen Wand gut mitverfolgen. Außer starkem Regen und Wind ist aber zumindest hier in der näheren Umgebung nichts passiert.

Wir beginnen die Wanderung am Schloss Marzoll, und wandern dann an schönen Sommerwiesen entlang in den Wald. Hier geht es ständig auf und ab, aber es gibt an jeder Ecke eine Bank zum Rasten. Einige Zeit laufen wir dabei auch auf dem Jakobsweg, worauf uns eine kleine Kapelle mit der klassischen Jakobsmuschel aufmerksam macht. Wendepunkt der Wanderung ist der Ort St. Zeno, den ein eindrucksvolles Münster schmückt. Der Rückweg nach Marzoll soll eigentlich durch den Ort Weißbach führen, aber wir finden an dieser Stelle nicht den rechten Weg und laufen stattdessen einfach wieder den gleichen Weg zurück. Sicher ist sicher;- außerdem haben wir Hunger und wir hatten schon einen Gasthof im Marzoll im Auge. Leider erwies sich dieser als eine Fehlentscheidung, da es dort keine warmen Gerichte gab, sondern nur die kalten Platten in Form von trockenem Schweinebraten und geräucherter Forelle. Wir waren hier echt enttäuscht.

Für die 12km lange Wanderung benötigten wir knapp dreieinhalb Stunden. Dabei war ein Anstieg von 487m und ein Abstieg von 464m zu bewältigen. Diese Wanderung eingeschlossen haben wir in den letzten vier Tagen knapp 34km und gut 1.350 Höhenmeter zurückgelegt.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 7: Wanderung "Ramsauer Rundwanderung"

Donnerstag, 01. Juni 2017

Für heute steht die Ramsauer Rundwanderung auf dem Programm. Der Weg führt von der Wimbachklamm über den Schattseitweg bis zum Hintersee und durch den Zauberwald und das Bergsteigerdorf Ramsau wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Mit einer Länge von knapp 16km und 734 Höhenmetern wird dies unsere bisher längste und wahrscheinlich anstrengendste Wanderung hier im Berchtesgadener Land.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.

Leider mussten wir die Wanderung nach zirka einem Drittel wegen schlechtem Wetter abbrechen und eine andere Route einschlagen. Dennoch eine schöne Wanderung wie die Fotos belegen.

Die von uns abgewandelte Wanderung in Zahlen: 10,80km, Anstieg 527m, Abstieg 486m, minimale Höhe 614m, maximale Höhe 1.005m bei einer Dauer von knapp 3 Stunden und 15 Minuten.

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Bad Reichenhall
Berchtesgadener Land

Tag 8: Historischer Stadtrundgang & alte Saline Bad Reichenhall

Freitag, 02. Juni 2017

Einer Legende zufolge entdeckte der aus Worms stammende Bischof Rupertus – Begründer der Salzburger Kirche – im Jahre 696 die Reichenhaller Solequellen, indem er mit seinem Stab gegen einen Felsen schlug.

Mit dieser Jahreszahl beginnt die historische Geschichte sowohl der Saline als auch des Ortes Reichenhall, der im Jahre 1159 erstmals als Stadt urkundlich Erwähnung fand. Das bis zum heutigen Tag hier erzeugte Salz bildet das prägende Element in der Entwicklung Bad Reichenhalls, es bescherte der Stadt im Mittelalter Wohlstand und Reichtum, war aber auch Anlass für Krieg und Zerstörung.

In seiner Form als Heilmittel wies das Salz den Weg in die Neuzeit, angefangen bei der erstmaligen Verabreichung von Solebädern im Jahre 1786 bis hin zur Verwandlung der Stadt zum international renommierten Heilbad im Verlaufe des 19. Jahrhunderts.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.

Nachfolgend haben wir in insgesamt vier Karten unseren Weg durch Bad Reichenhall dargestellt. Wenn man mit der Maus über die weiß hinterlegten Wegpunkte fährt, erhält man weitere Informationen in Text und Bild.

Das Gradierwerk im Kurpark von Bad Reichenhall wurde in den Jahren 1909 bis 1910 unter der Leitung von Eugen Drollinger als Freiluftinhalatorium errichtet. Das Gebäude ist 163 Meter lang, während der Mittelpavillon eine Höhe von 23 Meter aufweist. An den Längsseiten der Anlage befinden sich die Gradierwände. Sie bestehen aus etwa 100 cm bis 120 cm langen, übereinander geschichteten Schwarzdornzweigen (Schlehe) und sind 13 Meter hoch und 148 Meter lang, so dass pro Seite etwa 1.920 Quadratmeter Gradierfläche zur Verfügung stehen.

Die Gradierung selbst erfolgt weitgehend in herkömmlicher Weise in der Regel von April bis Oktober. Auf der dem Wind zugewandten Seite rieselt fünfprozentige Sole (Salzwasser) aus der Alten Saline über die Dornwände. Der Inhalationseffekt ist auf der gegenüber liegenden Seite, wo keine Sole tröpfelt, größer, da der Luftstrom die Salzpartikel mitträgt.

Kaiser-Karl-AlpenSole-Brunnen

• Standort: In der Wandelhalle im Kurgarten
• Errichtet 1928 durch den Bildhauer Franz Bürgerling (München)
• Eigentümer: Kur-GmbH

Salzsäulenbrunnen

Standort: Vor dem Wohn- und Geschäftshaus Bahnhofstraße Nr. 21
• Erbaut 1975 durch Bildhauer Friedrich Koller
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Sternbrunnen

• Standort: Kurstraße beim Adolf- Bühler-Weg
• Erbaut 1979
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektor Helmut Jakob
• 2005 bei der Neugestaltung der Fußgängerzone von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz renoviert
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Wassertretbecken

• Standort: Vor dem Kurmittelhaus der Moderne in der Kurstraße
• Erbaut 2005
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Füllhornbrunnen

• Standort: Fußgängerzone Salzburger Straße 3
• Erbaut 1976, gestaltet von Bildhauer Otto Wesendonck
• Gestiftet von der Dresdner Bank
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Der Stadtbach

• Standort: Entlang der Salzburger Straße
• Erbaut 2004 im Zuge der Erneuerung der Fußgängerzone
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Wisbacherbrunnen

• Standort: Ecke Fußgängerzone Ludwigstraße/Wisbacherstraße
• Erbaut 1976/77 nach dem Entwurf von Prof. Alois Lindauer Salzburg), ausgeführt durch Bildhauer Alfred Essler
• neu konzipiert 2004 im Zuge der Erneuerung der Fußgängerzone
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Der Stadtbach

• Standort: Entlang der Salzburger Straße
• Erbaut 2004 im Zuge der Erneuerung der Fußgängerzone
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Wisbacherbrunnen

• Standort: Ecke Fußgängerzone Ludwigstraße/Wisbacherstraße
• Erbaut 1976/77 nach dem Entwurf von Prof. Alois Lindauer Salzburg), ausgeführt durch Bildhauer Alfred Essler
• neu konzipiert 2004 im Zuge der Erneuerung der Fußgängerzone
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Mozartbrunnen

• Standort: Fußgängerzone Ludwigstraße 10, im Innenhof des Café Reber
• W.A. Mozart gewidmet, der mehrmals durch Bad Reichenhall reiste
• Eigentümer: Privat

Stadtbach mit Quellstein

• Standort: In der Fußgängerzone Poststraße, vor dem Salzmaierhaus
• Erbaut 1991/92 bei der Umgestaltung der Fußgängerzone; der Stadtbach wurde dem alten Bach nachempfunden
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Stadtbach mit Fontänenbrunnen

• Standort: In der Fußgängerzone Poststraße, vor dem Salzmaierhaus
• Erbaut 1991/92 bei der Umgestaltung der Fußgängerzone; der Stadtbach wurde dem alten Bach nachempfunden
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Aegidi-Wandbrunnen

• Standort: Fußgängerzone Poststraße, beim Aufgang zur Aegidikirche
• Erbaut 1991/92
• Entworfen und gestaltet von Stadtbaudirektorin Henrike Seitz
• Das Bronzerelief stammt von Bild- hauer Alfred Essler (Berchtesgaden)
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Friedenstaube-Brunnen

• Standort: Beim Aegidiplatz hinter der Aegidikirche
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Friedenstaube-Brunnen

• Standort: Beim Aegidiplatz hinter der Aegidikirche
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Brunnen am Kriegerdenkmal

• Standort: Am Unteren Lindenplatz
• Errichtet 1922/23 durch Bildhauer Franz Bürgerling (München)
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

AlpenSole Brunnen

• Standort: In der Salinenapotheke in der Alten Saline 4
• Ein Brunnen der die Entstehung des Bad Reichenhaller AlpenSalzes darstellt
• Eigentümer: Privat

St. Rupertusbrunnen

• Standort: Im nördlichen Hof der Alten Saline zwischen Magazin 1 und 2
• Errichtet: ca. 1850 vom Steinmetzmeister Michael Johann Rudholzner
• Eigentümer: Privat

St. Virgiliusbrunnen

• Standort: Im südlichen Hof der Alten Saline, zwischen Magazin 3 und 4
• Errichtet: ca. 1850 vom Steinmetzmeister Michael Johann Rudholzner
• Eigentümer: Privat

St. Virgiliusbrunnen

• Standort: Im südlichen Hof der Alten Saline, zwischen Magazin 3 und 4
• Errichtet: ca. 1850 vom Steinmetzmeister Michael Johann Rudholzner
• Eigentümer: Privat

Florianibrunnen

• Standort: Am Florianiplatz
• Errichtet: Um 1880, renoviert 1976
• Alle 2 Jahre als Osterbrunnen dekoriert
• Eigentümer: Stadt Bad Reichenhall

Tag 9: Frillensee-Runde

Samstag, 03. Juni 2017

Bei schönstem Wetter eine Rundwanderung vorbei am Frillensee mit einer Gesamtlänge von 15.50km und 682 Höhenmetern. Minimale Höhe bei 777m und maximale Höhe bei 1053m.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 10: Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger-Aufham

Sonntag, 04. Juni 2017

Im Vergleich zu gestern ist das Wetter heute sehr, sehr bescheiden. Es regnet fast durchgehend und es ist relativ kühl. Wir haben deshalb für heute nach einer "Indoor-Aktivität" gesucht und sind beim TraumWerk fündig geworden.

Der Name ist Programm. Das Hans-Peter Porsche TraumWerk lädt in seinen Ausstellungen zum Träumen ein. Hierzu geben die großartige nostalgische Blechspielzeugsammlung, aber auch die Modellbahnwelt zwischen Romantik und Hightech genügend Raum. Traumhaft ist auch das großzügige, moderne Ambiente und die faszinierende Architektur.

Hier ein paar Videoaufnahmen aus der Eisenbahnwelt.

Im nachfolgenden Video ist der Fotograf unten rechts zu beachten: Er fotografiert mit Blitzlicht...


Tag 11: Märchenhafter Zauberwald in Ramsau

Montag, 05. Juni 2017

Naturlehrpfad Zauberwald: Auf dieser Tour wandert man durch einen verzauberten Wald am Hintersee. Hier ist die Idee eines urwüchsigen Bergwaldes Realität geworden. Vor Jahrtausenden durch einen dramatischen Felssturz entstanden, hat die Natur aus den riesigen Felsbrocken eine wildromantische Landschaft geformt. Zahlreiche Tafeln informieren über Entstehung und Flora dieser einmaligen Landschaft.

Die Wanderung: 7,7km, Anstieg 147m, Abstieg 173m, minimale Höhe 704m, maximale Höhe 806m und eine Dauer von 2 Stunden und 37 Minuten. Eher ein Spaziergang. :-))) .

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 13: Freilichtmuseum Salzburg

Dienstag, 06. Juni 2017

Das Salzburger Freilichtmuseum hat den Auftrag, originale, ländliche Bauten aus dem Bundesland Salzburg zu sammeln, wieder aufzubauen, einzurichten und damit das ländliche Bauen, Wohnen und Wirtschaften vom 16. bis 20. Jahrhundert zu dokumentieren.

Bauernhöfe, Handwerkshäuser, Mühlen, Scheunen, eine Schmiede sowie ein Sägewerk können Besucher vor den Toren der Stadt originalgetreu erleben.

Die Anlage der Häuser orientiert sich nach den historischen Landesteilen des Bundeslandes Salzburg. Sie ist in die Baugruppen Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau gegliedert. Die über hundert Bauobjekte werden durch ein 7 km langes Wegenetz verbunden. Weite Teile des Areals werden durch die 1,7 km lange Museumsbahn erschlossen. Ergänzt werden die alten Zeugnisse bäuerlicher Kultur durch weitere Besuchereinrichtungen. So gibt es mehrere Dauerausstellungen, eine Natur-Kneippanlage, einen Schmetterlingerlebnisweg und regelmäßig stattfindende Handwerksvorführungen.

Die GPS-Daten unserer Museumstour finden Sie hier.


Tag 14: Almbachklamm

Mittwoch, 07. Juni 2017

Die Almbachklamm ist ein enges Tal zwischen Ettenberg und Maria Gern in den Berchtesgadener Alpen, welches vom Almbach durchflossen wird.

Die Entstehungsgeschichte der Almbachklamm beginnt mit dem Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 Jahren. Das Schmelzwasser und später das Niederschlagswasser schnitten sich in die einst zusammenhängenden alten Landoberflächen von Ettenberg und Maria Gern ein und trennten diese.

Der 3km lange Wanderweg durch die Klamm wurde 1894 innerhalb eines Monates von Soldaten der 2. und 4. Kompanie des Ingolstädter Pionierbataillons errichtet. Dabei wurde ein Tunnel, 29 Brücken und 320 Stufen angelegt, um die 200 m Höhenunterschied zu überwinden. Hochwässer, die besonders während der Schneeschmelze und Sommerunwettern auftreten, haben den Weg mehrfach zerstört, zum letzten Mal am 26. Juni 1998. Die Wiederherstellung der Wege und Brücken kostete damals 400.000 DM. Seit 1999 ist der Weg durch die Klamm von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Am Ein- und Ausgang Hammerstiel wird eine Gebühr erhoben. Von Ettenberg aus ist die Klamm frei zugänglich.

Die Wanderung: 7,7km, Anstieg 355m, Abstieg; 359m, minimale Höhe 486m, maximale Höhe 825m.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 15: Zwieselalm (und Hochstaufen)

Donnerstag, 08. Juni 2017

Heute geht es direkt von unserem Ferienhaus aus zur Zwieselalm. Die Wanderung zur Zwieselalm gehört zu den anspruchsvolleren Bergtouren in der Alpenstadt Bad Reichenhall.

Unser heutiges Ziel war die Zwieselalm. Durch eine Unachtsamkeit haben wir an einer Abzweigung den falschen Weg eingeschlagen und uns auf den Weg Richtung Hochstaufen gemacht.

Das war letztlich aber gar nicht so schlimm, weil diese Route von der Aussicht und vom Weg her die deutlich interessantere war. Einziger Nachteil: Zu den sowieso schon ordentlichen 1.100 Höhenmeter kamen noch einmal fast 200 Höhenmeter dazu. Außerdem verlängerte sich die Strecke von gut 11km auf fast 17km.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 16: Durch das Klausbachtal vom Hintersee zum Hirschbichl

Freitag, 09. Juni 2017

Auf den Spuren der Salzsäumer folgt die Wanderung durch das Klausbachtal der historischen Salzhandelsstraße über den Hirschbichlpass nach Weißbach in Österreich. Die Strecke war früher eine zentrale Verkehrsverbindung, über Jahrhunderte wurde Salz aus Berchtesgaden mit Tragtieren ins Pinzgau transportiert. Heute ist das Klausbachtal eines der beliebtesten Wandergebiete im Nationalpark Berchtesgaden und im Bergsteigerdorf Ramsau.

Das Klausbachtal erstreckt sich im Westen des Nationalparks Berchtesgaden auf ca. 7 km Länge vom Hintersee bis zum Hirschbichlpass, der Grenze zum österreichischen Pinzgau. Seinen Namen verdankt der Klausbach der »Klause« am Hirschbichl: Im 19. Jh. wurde hier das Wasser zur so genannten Holztrift« hinter einem Wehr aufgestaut und der Klausbach in ein künstliches Bett gezwängt. Nach dem Öffnen der Schleuse schwemmten die Wassermassen das geschlagene Holz ins Tal hinab.

Die Wanderung: 13,7km, Anstieg 343m, Abstieg; 343m, minimale Höhe 804m, maximale Höhe 1.143m.

Die GPS-Daten unserer Wanderung finden Sie hier.


Tag 17: Saline Bad Reichenhall und Abreise zum Zwischenstopp Neumarkt

Samstag, 10. Juni 2017

Am letzten Tag in Bad Reichenhall haben wir uns die alte Saline als Ziel vorgenommen. Für eine Wanderung bliebe nicht mehr genug Zeit, da wir gegen 14.00 Uhr in Richtung Neumarkt in der Oberpfalz aufbrechen wollen.

Eine Führung durch das denkmalgeschützte Ensemble der Alten Saline beinhaltet nicht nur einen Besuch des Salzmuseums, sondern führt auch ins Untergeschoss, wo die Fördertechnik begutachtet werden kann. Auch ein Teil des umfangreichen Stollensystems kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Zum Abschluss Kaffee, Eis und klassische Musik im Café Reber :-)))) .

Die Fotos am Ende zeigen das Altstadtfest in Neumarkt und das Hotel Lehmeier in dem wir jeweils auf dem Hin- und Rückweg einen Zwischenstopp eingelegt haben.

Tag 18: Abreise nach Köln und Urlaubsabschuss

Sonntag, 11. Juni 2017

Am letzten Tag unseres Urlaubs geht es nach einem ausgiebigen Frühstück zurück nach Köln.







Unsere Urlaubsreise nach Bad Reichenhall im Überblick

Mai 2017
MoDiMiDoFrSaSo
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891011121314
15161718192021
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293031    
       
Juni 2017
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  
       

Tag 1: Die Anreise mit Übernachtung in Neumarkt in der Oberpfalz

Vordach

Um die Anreise mit dem Auto weniger anstrengend zu gestalten und um bereits den Brückentag als Urlaubstag auszunutzen, machen wir Zwischenstation in Neumarkt in der Oberpfalz.

Mit ein Grund für die Wahl des Ortes ist unsere Vorliebe für dunkle Biere und im Besonderen für Neumarkter Lammsbräu :-))) .

Abfahrt war um 7:20 Uhr und um 09:30 Uhr hatten wir in etwa die Hälfte der Strecke zurückgelegt. Gegen 12.30 Uhr sind wir in Neumarkt angekommen. Kurz das Hotelzimmer bezogen und dann Sightseeing durch den Ort.

Erste Station war der Biergarten "Oberer Ganskeller" mit Schweinebraten und Knödel bzw. Käsespätzle. Danach eine Runde durch den Stadtgarten, dann Eis & Kaffee und ein wenig Shopping.

Abschließend dann ein Neumarkter Lammsbräu.

Tag 2: Ankunft in Bad Reichenhall

Der Eingang mit einem Teil der Terrasse

Nach dem wir in Neumarkt noch ein ausgiebiges Frühstück im Hotel genossen haben, sind wir gegen 09:00 Uhr in Richtung Bad Reichenhall aufgebrochen.

Im Vergleich zum Vortag war die Strecke, inbesondere rund um München, relativ voll und wir hatten doch mit einer ganzen Reihe von Staus zu kämpfen.

Letztlich kamen wir dann gegen 13:00 Uhr am Ferienhaus Leitner an. Das Ferienhaus selbst und nicht zuletzt der Ausblick sind ein Traum. Die nachfolgenden Fotos sprechen für sich.

Tag 3: Wanderung "Alpgarten Rundweg"

Für den Rundweg im Alpgartengraben benötigt man etwa zwei Stunden. Der Weg durch die Schlucht ist nur mäßig steil, erfordert aber gute Wanderschuhe. Viele Ruhebänke entlang der Schluchten des Alpgartenbaches laden zum romantischen Verweilen ein. Die Fotos sprechen für sich.

Tag 4: Wanderung "Weißbachschlucht"

Sonne, Bach und Schlucht.

Heute geht es durch Weißbachschlucht vom Gasthof Mauthäusl bis nach Schneizlreuth und zurück. Eine spektakuläre Wanderung am tosenden Fluss. Daten der Wanderung: 7,60km, 160m Auf- und Abstieg, Höhe zwischen 524m und 636m, Dauer: 2 Stunden und 48 Minuten.

Unterhalb der Deutschen Alpenstraße zwischen Inzell, Weißbach und Schneizlreuth schlängelt sich der Weißbach durch eine mächtige Schlucht: Die Weißbachschlucht. Eine Wanderung durch diese Schlucht führt über Treppen und Stege an Gumpen vorbei durch das Rauschen der Wasserfälle.

Tag 5: Wanderung "Listsee-Rundwanderweg"

Fußläufig von unserem Ferienhaus entfernt beginnt der Listsee-Rundwanderweg. Er ist mit gut 7km länge und 250 Höhenmeter eine eher gemächliche Runde. Auf und um den Weg herum sind eine Reihe von Geocaches platziert, so dass wir wahrscheinlich den ganzen Tag für die Strecke benötigen werden.

Die Kollegen rechts kennen wir schon. Die "Schattenschafe" stehen immer am Wegesrand auf der kurzen Strecke zur Niederalm und knubbeln sich im Schatten auf engstem Raum. Zur Listseerunde kommen wir dort wieder vorbei.

So, es gab eine kleine Variation der Listseewanderung: 9,90km, 472m Aufstieg und 421m Abstieg bei einer Dauer von gut 3 Stunden. Am Ende der Tour dann Einkehr in die Niederalm.

Tag 6: Wanderung "Sankt Zeno - Mazoll Rundweg"

Heute ist es zwar warm aber schwül, nachdem es abends recht heftig gewittert und gestürmt hat. Dabei hatten wir den Unwetter-Logenplatz in unserer kleinen Hütte und konnten die Entwicklung der schwarzen Wand gut mitverfolgen. Außer starkem Regen und Wind ist aber zumindest hier in der näheren Umgebung nichts passiert.

Wir beginnen die Wanderung am Schloss Marzoll, und wandern dann an schönen Sommerwiesen entlang in den Wald. Hier geht es ständig auf und ab, aber es gibt an jeder Ecke eine Bank zum Rasten. Einige Zeit laufen wir dabei auch auf dem Jakobsweg, worauf uns eine kleine Kapelle mit der klassischen Jakobsmuschel aufmerksam macht. Wendepunkt der Wanderung ist der Ort St. Zeno, den ein eindrucksvolles Münster schmückt. Der Rückweg nach Marzoll soll eigentlich durch den Ort Weißbach führen, aber wir finden an dieser Stelle nicht den rechten Weg und laufen stattdessen einfach wieder den gleichen Weg zurück. Sicher ist sicher;- außerdem haben wir Hunger und wir hatten schon einen Gasthof im Marzoll im Auge. Leider erwies sich dieser als eine Fehlentscheidung, da es dort keine warmen Gerichte gab, sondern nur die kalten Platten in Form von trockenem Schweinebraten und geräucherter Forelle. Wir waren hier echt enttäuscht.

Für die 12km lange Wanderung benötigten wir knapp dreieinhalb Stunden. Dabei war ein Anstieg von 487m und ein Abstieg von 464m zu bewältigen. Diese Wanderung eingeschlossen haben wir in den letzten vier Tagen knapp 34km und gut 1.350 Höhenmeter zurückgelegt.

Tag 7: Wanderung "Ramsauer Rundwanderung"

Für heute steht die Ramsauer Rundwanderung auf dem Programm. Der Weg führt von der Wimbachklamm über den Schattseitweg bis zum Hintersee und durch den Zauberwald und das Bergsteigerdorf Ramsau wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Mit einer Länge von knapp 16km und 734 Höhenmetern wird dies unsere bisher längste und wahrscheinlich anstrengendste Wanderung hier im Berchtesgadener Land.

Leider mussten wir die Wanderung nach zirka einem Drittel wegen schlechtem Wetter abbrechen und eine andere Route einschlagen. Dennoch eine schöne Wanderung wie die Fotos belegen.

Die von uns abgewandelte Wanderung in Zahlen: 10,80km, Anstieg 527m, Abstieg 486m, minimale Höhe 614m, maximale Höhe 1.005m bei einer Dauer von knapp 3 Stunden und 15 Minuten.

Tag 8: Historischer Stadtrundgang & alte Saline Bad Reichenhall

Einer Legende zufolge entdeckte der aus Worms stammende Bischof Rupertus – Begründer der Salzburger Kirche – im Jahre 696 die Reichenhaller Solequellen, indem er mit seinem Stab gegen einen Felsen schlug.

Mit dieser Jahreszahl beginnt die historische Geschichte sowohl der Saline als auch des Ortes Reichenhall, der im Jahre 1159 erstmals als Stadt urkundlich Erwähnung fand. Das bis zum heutigen Tag hier erzeugte Salz bildet das prägende Element in der Entwicklung Bad Reichenhalls, es bescherte der Stadt im Mittelalter Wohlstand und Reichtum, war aber auch Anlass für Krieg und Zerstörung.

In seiner Form als Heilmittel wies das Salz den Weg in die Neuzeit, angefangen bei der erstmaligen Verabreichung von Solebädern im Jahre 1786 bis hin zur Verwandlung der Stadt zum international renommierten Heilbad im Verlaufe des 19. Jahrhunderts.

Nachfolgend haben wir in insgesamt vier Karten unseren Weg durch Bad Reichenhall dargestellt. Wenn man mit der Maus über die weiß hinterlegten Wegpunkte fährt, erhält man weitere Informationen in Text und Bild.

Tag 9: Frillensee-Runde

Bei schönstem Wetter eine Rundwanderung vorbei am Frillensee mit einer Gesamtlänge von 15.50km und 682 Höhenmetern. Minimale Höhe bei 777m und maximale Höhe bei 1053m.

Tag 10: Hans-Peter Porsche TraumWerk in Anger-Aufham

Im Vergleich zu gestern ist das Wetter heute sehr, sehr bescheiden. Es regnet fast durchgehend und es ist relativ kühl. Wir haben deshalb für heute nach einer "Indoor-Aktivität" gesucht und sind beim TraumWerk fündig geworden.

Der Name ist Programm. Das Hans-Peter Porsche TraumWerk lädt in seinen Ausstellungen zum Träumen ein. Hierzu geben die großartige nostalgische Blechspielzeugsammlung, aber auch die Modellbahnwelt zwischen Romantik und Hightech genügend Raum. Traumhaft ist auch das großzügige, moderne Ambiente und die faszinierende Architektur.

Tag 11: Märchenhafter Zauberwald in Ramsau

Naturlehrpfad Zauberwald: Auf dieser Tour wandert man durch einen verzauberten Wald am Hintersee. Hier ist die Idee eines urwüchsigen Bergwaldes Realität geworden. Vor Jahrtausenden durch einen dramatischen Felssturz entstanden, hat die Natur aus den riesigen Felsbrocken eine wildromantische Landschaft geformt. Zahlreiche Tafeln informieren über Entstehung und Flora dieser einmaligen Landschaft.

Die Wanderung: 7,7km, Anstieg 147m, Abstieg 173m, minimale Höhe 704m, maximale Höhe 806m und eine Dauer von 2 Stunden und 37 Minuten. Eher ein Spaziergang. :-))) .

Tag 13: Freilichtmuseum Salzburg

Das Salzburger Freilichtmuseum hat den Auftrag, originale, ländliche Bauten aus dem Bundesland Salzburg zu sammeln, wieder aufzubauen, einzurichten und damit das ländliche Bauen, Wohnen und Wirtschaften vom 16. bis 20. Jahrhundert zu dokumentieren.

Bauernhöfe, Handwerkshäuser, Mühlen, Scheunen, eine Schmiede sowie ein Sägewerk können Besucher vor den Toren der Stadt originalgetreu erleben.

Die Anlage der Häuser orientiert sich nach den historischen Landesteilen des Bundeslandes Salzburg. Sie ist in die Baugruppen Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau gegliedert. Die über hundert Bauobjekte werden durch ein 7 km langes Wegenetz verbunden. Weite Teile des Areals werden durch die 1,7 km lange Museumsbahn erschlossen. Ergänzt werden die alten Zeugnisse bäuerlicher Kultur durch weitere Besuchereinrichtungen. So gibt es mehrere Dauerausstellungen, eine Natur-Kneippanlage, einen Schmetterlingerlebnisweg und regelmäßig stattfindende Handwerksvorführungen.

Tag 14: Almbachklamm

Die Almbachklamm ist ein enges Tal zwischen Ettenberg und Maria Gern in den Berchtesgadener Alpen, welches vom Almbach durchflossen wird.

Die Entstehungsgeschichte der Almbachklamm beginnt mit dem Abschmelzen der Gletscher der letzten Eiszeit vor ca. 15.000 Jahren. Das Schmelzwasser und später das Niederschlagswasser schnitten sich in die einst zusammenhängenden alten Landoberflächen von Ettenberg und Maria Gern ein und trennten diese.

Der 3km lange Wanderweg durch die Klamm wurde 1894 innerhalb eines Monates von Soldaten der 2. und 4. Kompanie des Ingolstädter Pionierbataillons errichtet. Dabei wurde ein Tunnel, 29 Brücken und 320 Stufen angelegt, um die 200 m Höhenunterschied zu überwinden. Hochwässer, die besonders während der Schneeschmelze und Sommerunwettern auftreten, haben den Weg mehrfach zerstört, zum letzten Mal am 26. Juni 1998. Die Wiederherstellung der Wege und Brücken kostete damals 400.000 DM. Seit 1999 ist der Weg durch die Klamm von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet. Am Ein- und Ausgang Hammerstiel wird eine Gebühr erhoben. Von Ettenberg aus ist die Klamm frei zugänglich.

Die Wanderung: 12,8km, Anstieg 417m, Abstieg; 422m, minimale Höhe 486m, maximale Höhe 825m.

Tag 15: Zwieselalm (und Hochstaufen)

Heute geht es direkt von unserem Ferienhaus aus zur Zwieselalm. Die Wanderung zur Zwieselalm gehört zu den anspruchsvolleren Bergtouren in der Alpenstadt Bad Reichenhall.

Unser heutiges Ziel war die Zwieselalm. Durch eine Unachtsamkeit haben wir an einer Abzweigung den falschen Weg eingeschlagen und uns auf den Weg Richtung Hochstaufen gemacht.

Das war letztlich aber gar nicht so schlimm, weil diese Route von der Aussicht und vom Weg her die deutlich interessantere war. Einziger Nachteil: Zu den sowieso schon ordentlichen 1.100 Höhenmeter kamen noch einmal fast 200 Höhenmeter dazu. Außerdem verlängerte sich die Strecke von gut 11km auf fast 17km.

Tag 16: Durch das Klausbachtal vom Hintersee zum Hirschbichl

Freitag, 09. Juni 2017

Auf den Spuren der Salzsäumer folgt die Wanderung durch das Klausbachtal der historischen Salzhandelsstraße über den Hirschbichlpass nach Weißbach in Österreich. Die Strecke war früher eine zentrale Verkehrsverbindung, über Jahrhunderte wurde Salz aus Berchtesgaden mit Tragtieren ins Pinzgau transportiert. Heute ist das Klausbachtal eines der beliebtesten Wandergebiete im Nationalpark Berchtesgaden und im Bergsteigerdorf Ramsau.

Das Klausbachtal erstreckt sich im Westen des Nationalparks Berchtesgaden auf ca. 7 km Länge vom Hintersee bis zum Hirschbichlpass, der Grenze zum österreichischen Pinzgau. Seinen Namen verdankt der Klausbach der »Klause« am Hirschbichl: Im 19. Jh. wurde hier das Wasser zur so genannten Holztrift« hinter einem Wehr aufgestaut und der Klausbach in ein künstliches Bett gezwängt. Nach dem Öffnen der Schleuse schwemmten die Wassermassen das geschlagene Holz ins Tal hinab.

Tag 17: Saline Bad Reichenhall und Abreise zum Zwischenstopp Neumarkt

Am letzten Tag in Bad Reichenhall haben wir uns die alte Saline als Ziel vorgenommen. Für eine Wanderung bliebe nicht mehr genug Zeit, da wir gegen 14.00 Uhr in Richtung Neumarkt in der Oberpfalz aufbrechen wollen.

Eine Führung durch das denkmalgeschützte Ensemble der Alten Saline beinhaltet nicht nur einen Besuch des Salzmuseums, sondern führt auch ins Untergeschoss, wo die Fördertechnik begutachtet werden kann. Auch ein Teil des umfangreichen Stollensystems kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Zum Abschluss Kaffee, Eis und klassische Musik im Café Reber :-)))) .

Die Fotos am Ende zeigen das Altstadtfest in Neumarkt und das Hotel Lehmeier in dem wir jeweils auf dem Hin- und Rückweg einen Zwischenstopp eingelegt haben.

Tag 18: Abreise nach Köln und Urlaubsabschuss

Am letzten Tag unseres Urlaubs geht es nach einem ausgiebigen Frühstück zurück nach Köln.


Unser aktueller Standort: Bad Reichenhall, Nonn