Fort des Capucins

Das Fort des Capucins ist eine historische Befestigungsanlage in der Bretagne, nahe Brest. Es wurde im 19. Jahrhundert auf einer kleinen Halbinsel errichtet und diente dem Schutz des wichtigen Marinehafens von Brest.

Charakteristisch ist seine Lage auf einem Felsen mit steilen Klippen, wodurch es schwer zugänglich und gut zu verteidigen war. Das Fort war Teil eines größeren Verteidigungssystems entlang der Küste. Heute ist es nicht frei zugänglich, gilt aber als eindrucksvolles Beispiel für militärische Küstenarchitektur dieser Zeit.

Fort de la Fraternité

Das Fort de la Fraternité in der Bretagne liegt auf einer kleinen Insel bzw. Felsen vor der Küste (im Raum Saint-Malo). Es wurde im 18. Jahrhundert im Zuge der Küstenverteidigung ausgebaut, vor allem unter dem Einfluss von Vauban bzw. seiner Nachfolger.

Das Fort diente dazu, die Zufahrt zur Bucht und den Hafen vor feindlichen Schiffen zu schützen. Wie viele bretonische Seeforts ist es kompakt gebaut, von Mauern umgeben und nur bei Ebbe oder per Boot erreichbar. Heute ist es unbewohnt und vor allem ein historisches Relikt der französischen Küstenverteidigung.

Rostellec – Schiffsfriedhof

Rostellec ist ein kleiner Ort in der Bretagne, malerisch gelegen an der Reede von Brest.

Der Ort ist vor allem für seinen sogenannten „Schiffsfriedhof“ bekannt, der sich in einer geschützten Bucht befindet.

Dort liegen zahlreiche alte, ausgediente Schiffe – von kleinen Fischkuttern bis hin zu größeren Militär- und Handelsschiffen –, die im Laufe der Zeit aufgegeben wurden.

Standortwechsel nach Crozon

Crozon liegt in der Bretagne auf der Halbinsel Crozon im Département Finistère. Der Ort selbst ist eher ruhig und typisch bretonisch – kleine Gassen, Märkte, viel Natur drum herum. Der eigentliche Reiz ist die spektakuläre Küstenlandschaft.

Bei unserer Ankunft gab es leider heftige Böen und viel Regen. Wir werden frühestens morgen die Umgebung erkunden:

  • Cap de la Chèvre
    Dramatische Klippen mit weitem Blick auf den Atlantik – ideal zum Wandern.
  • Pointe de Pen-Hir
    Berühmte Felsformationen („Tas de Pois“) und einer der schönsten Aussichtspunkte der Bretagne.
  • Camaret-sur-Mer
    Charmanter Hafenort mit bunten Häusern, Vauban-Turm (UNESCO) und Künstlerflair.
  • Strände (Plages)
    z.B. Plage de l’Île Vierge (oft als einer der schönsten Strände Europas bezeichnet) oder Plage de Morgat für entspanntes Baden.
  • Morgat & Grotten
    Küstenort mit Möglichkeit zu Bootstouren in Meereshöhlen.
  • Forêt de Landévennec & Abtei
    Ruhige Waldgebiete und historische Klosterruine – gut für einen entspannten Tagesausflug
  • Halbinsel-Wanderungen (GR34)
    Küstenwanderweg mit ständig wechselnden Ausblicken auf Klippen, Buchten und das Meer.

Auf dem Weg von Trébeurden nach Crozon

Die Strecke beginnt an der rosafarbenen Granitküste bei Trébeurden. Zerklüftete Felsen ragen dort in das Meer hinaus.

Immer wieder öffnen sich kleine Buchten mit hellem Sand.

Weiter westlich wird die Küste wilder und windgepeitschter. Heideflächen und niedrige Sträucher prägen das Landesinnere.

Rund um die Pointe du Raz wirken die Klippen besonders dramatisch. Das Meer erscheint hier oft tiefblau und unruhig.

Auf der Halbinsel Crozon wechseln sich Steilküsten und ruhige Strände ab. Die Landschaft endet in weiten Ausblicken über den Atlantik.