
Der Baumkronenweg am Edersee führt am Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee hinauf bis in die Kronen des alten Buchenwaldes. Der eigentliche TreeTopWalk ist rund 250 Meter lang und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern über dem Waldboden.









Der Baumkronenweg am Edersee führt am Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee hinauf bis in die Kronen des alten Buchenwaldes. Der eigentliche TreeTopWalk ist rund 250 Meter lang und erreicht eine Höhe von bis zu 30 Metern über dem Waldboden.









Die Edertalsperre liegt in Nordhessen nahe der Stadt Waldeck und staut die Eder zum Edersee auf. Die imposante Staumauer wurde zwischen 1908 und 1914 errichtet.
Sie ist rund 400 Meter lang und 48 Meter hoch. Der Edersee gehört zu den größten Stauseen Deutschlands.
Die Talsperre dient vor allem der Wasserregulierung und dem Hochwasserschutz. Außerdem wird die Kraft des Wassers zur Stromerzeugung genutzt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staumauer 1943 bei einem britischen Luftangriff schwer beschädigt. Noch im selben Jahr wurde sie wieder aufgebaut.
Heute ist die Staumauer ein beliebtes Ausflugsziel und bietet schöne Ausblicke über den Edersee. Die umliegenden Wälder und der Nationalpark Kellerwald-Edersee machen die Region zu einem attraktiven Ziel für Wanderer und Naturliebhaber.










Ankunft heute gegen 11:45 Uhr nach einer streß- und staufreien zirka 3 1/2 stündigen Anfahrt.
Der Camping- & Ferienpark Teichmann – Vöhl-Herzhausen liegt bei Herzhausen am westlichen Beginn des Edersees, eingebettet in die bewaldete Hügellandschaft des Naturparks Kellerwald-Edersee.
Direkt gegenüber befindet sich das NationalparkZentrum Kellerwald, von dem aus zahlreiche Wanderwege in den Nationalpark führen.
Die Umgebung ist geprägt von ausgedehnten Buchenwäldern, ruhigen Tälern und schönen Aussichtspunkten über den Edersee.
Vom Campingplatz aus lassen sich Wanderungen und Radtouren starten, unter anderem auf der Hagenstein- und Ringelsbergroute sowie auf Abschnitten des 68 Kilometer langen Urwaldsteigs.
Etwas weiter entlang des Edersees warten mit Schloss Waldeck, der imposanten Staumauer, dem Wildtierpark und der Edersee-Schifffahrt mehrere lohnende Ausflugsziele.






Die Tour ist ca. 6,3 km lang und führt als Rundweg wieder zum Ausgangspunkt zurück. Insgesamt sind dabei etwa 140 Höhenmeter im Aufstieg und 145 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Der niedrigste Punkt der Wanderung liegt bei rund 474 m ü. NN, der höchste bei etwa 590 m ü. NN.
Der Weg beginnt im Bereich von Schöneseiffen und führt zunächst leicht bergauf. Nach einem längeren Anstieg erreicht man die höher gelegenen Abschnitte der Route. Von dort verläuft der Weg über die für die Nordeifel typischen Hochflächen mit abwechslungsreichen Ausblicken, bevor er allmählich wieder in Richtung Ausgangsort zurückführt.
Landschaftlich bietet die Wanderung eine typische Mischung der Nordeifel. Größere Abschnitte verlaufen durch dichte Laub- und Nadelwälder, die besonders an warmen Tagen angenehmen Schatten spenden. Dazwischen öffnen sich immer wieder Wiesen, Weiden und landwirtschaftlich genutzte Flächen, sodass sich schöne Blicke über die hügelige Eifellandschaft ergeben. Die Wege wechseln zwischen Waldwegen, geschotterten Wirtschaftswegen und kleineren Pfaden.
Mit einer Länge von gut sechs Kilometern und moderaten Höhenunterschieden eignet sich die Tour gut für eine gemütliche Halbtageswanderung. Durch die abwechslungsreiche Kombination aus Wald, offenen Landschaften und sanften An- und Abstiegen ist sie sowohl für Wanderanfänger als auch für Familien mit etwas Wandererfahrung attraktiv. Lediglich die längeren Anstiege im ersten Teil der Strecke erfordern eine normale Grundkondition.







Wollseifen war ein kleines Eifeldorf auf der Dreiborner Hochfläche und wurde vermutlich im 12. Jahrhundert gegründet. Die Bewohner lebten vor allem von Landwirtschaft und Viehzucht.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich Wollseifen zu einem typischen Eifeldorf mit Bauernhöfen, einer Schule und einer Kirche. Das Dorf gehörte lange zum Herzogtum Jülich.
Die Pfarrkirche St. Rochus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und war das religiöse und gesellschaftliche Zentrum des Ortes.
Während des Zweiten Weltkriegs blieb Wollseifen zunächst weitgehend erhalten. Gegen Kriegsende kam es jedoch in der Umgebung zu schweren Kämpfen im Zuge der Ardennenoffensive.
Im Jahr 1946 beschlagnahmten die britischen Besatzungsbehörden das gesamte Dorf, um einen Truppenübungsplatz einzurichten. Die rund 500 Einwohner mussten ihre Heimat innerhalb weniger Wochen verlassen.
Den Bewohnern wurde zunächst versprochen, nach einigen Jahren zurückkehren zu können. Dieses Versprechen wurde jedoch nie eingelöst.
In den folgenden Jahrzehnten nutzten britische und später belgische Streitkräfte das Gelände für militärische Übungen. Viele Häuser wurden dabei beschädigt oder gezielt abgerissen.
Die Kirche St. Rochus blieb als markantes Bauwerk erhalten. Sie wurde später gesichert und erinnert heute an das verschwundene Dorf.
Nach dem Ende der militärischen Nutzung wurde das Gebiet Teil des Nationalparks Eifel. Besucher können heute die ehemaligen Straßen und Gebäudefundamente erkunden.
Wollseifen gilt heute als Mahnmal gegen Vertreibung und Krieg. Informationstafeln, Führungen und die erhaltenen Ruinen bewahren die Erinnerung an das einst lebendige Dorf und seine Geschichte.











