Umbrien 2024 Tag 23: Weiterfahrt zum Lago di Ledro

Wir verlassen Umbrien und machen uns auf den Weg Richtung Norden zum „Lago di Ledro“, in der Nähe des Garda-Sees. Die Anfahrt zum See ab Verlassen der Autobahn gestaltet sich „interessant“. Die Straße ist überfüllt und wir stehen im Stau. Gut, es ist das Wochenende nach Fronleichnam und vermutlich sind deshalb viele deutsche Urlauber hier unterwegs. Die allermeisten fahren jedoch an den Gardasee und deshalb wird die Straße an der Abbiegung zum Ledro-See langsam leerer, allerdings windet sie sich dann in engen Serpentinen den Berg herauf und wird sehr schmal. Thomas bleibt cool und meistert auch diese Anfahrt mit Bravour. Am Campingplatz angekommen, nehmen wir noch ein Upgrade vor und „erkaufen“ uns den unmittelbaren Seeblick. Nach einem leckeren Essen im Restaurant des Platzes bummeln wir noch durch den nahegelegenen Ort „Pieve“.

Umbrien 2024 Tag 22: Perugia

Perugia ist die Hauptstadt der Region Umbrien in Italien und bekannt für ihre reiche Geschichte und Kultur. Die Stadt liegt malerisch auf einem Hügel und bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die Altstadt, mit ihren engen Gassen und historischen Gebäuden, zeugt von einer langen Geschichte, die bis in die etruskische Zeit zurückreicht.

Eine der modernen Attraktionen der Stadt ist die Mini-Metro, ein automatisiertes, fahrerloses Transportsystem. Die Mini-Metro wurde 2008 eröffnet und verbindet die Altstadt mit den tiefer gelegenen Stadtteilen und wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Sie besteht aus einer einzigen Linie mit sieben Stationen und erstreckt sich über eine Länge von etwa 4 Kilometern.

Die Wagen der Mini-Metro fahren in kurzen Intervallen und bieten eine schnelle und umweltfreundliche Möglichkeit, sich innerhalb der Stadt fortzubewegen. Das System ist besonders bei Pendlern und Touristen beliebt, da es den Zugang zu zentralen Sehenswürdigkeiten wie dem Rocca Paolina und der Piazza IV Novembre erleichtert. Darüber hinaus entlastet die Mini-Metro den städtischen Verkehr und trägt zur Reduzierung von Umweltbelastungen bei.

Perugia ist auch berühmt für seine Universitäten, darunter die Universität für Ausländer, die Studenten aus der ganzen Welt anzieht. Die Stadt kombiniert somit gekonnt ihre historische Atmosphäre mit modernen Annehmlichkeiten und ist ein lebendiges Zentrum des Wissens und der Kultur.

Die Mini-Metro von Perugia; die eigentlich eine Seilbahn ist.

Bar Albaia am Lago Trasimeno

Umbrien 2024 Tag 21: Isola Maggiore

Die „Isola Maggiore“, (Einwohnerzahl 2016: 16) steht heute auf unserem Programm. Wir setzen mit der Personenfähre von Passignano über. Wir laufen einmal um die Insel und schlendern in aller Ruhe durch die Gassen.

Unsere Route

Gesamtstrecke: 17195 m
Maximale Höhe: 312 m
Minimale Höhe: 257 m
Gesamtanstieg: 181 m
Gesamtabstieg: -175 m
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Unser Ausgangspunkt: Passignano

Umbrien 2024 Tag 20: Castiglione del Lago

Da wir unsere etwas müden Wanderknochen mal entlasten wollen, geht es heute zum Sightseeing nach „Castiglione del Lago“. Wir fahren einmal um den halben See herum, und stellen fest, dass es hier schon deutlich touristischer wird. In der niedlichen Altstadt ist gerade Markt und auch in den Gassen herrscht umfangreiches Treiben. Überwiegend hören wir hier deutsche Töne. Wir besuchen den etwas heruntergekommenen „Palazzo della Corgna“, in dem sich einige Fresken aus dem 16. Jahrhundert befinden und aktuell eine Ausstellung mit Skulpturen von Sergio Monari. Ein Tunnelweg führt dann weiter zur „Rocca del Leone“, einer mittelalterlichen Burg, von wo aus wir einen wunderschönen Blick auf den „Lago Trasimeno“ haben.

Unsere Route

Gesamtstrecke: 4899 m
Maximale Höhe: 334 m
Minimale Höhe: 264 m
Gesamtanstieg: 131 m
Gesamtabstieg: -124 m
Download file: umbrien_Castiglione_20240529.gpx

Umbrien 2024 Tag 19: Wanderung Sant Arcangelo zum Monte Marzolana

Meldungen des heutigen Tages: Wir wechseln den Stellplatz auf dem Campinggelände, da wir mit unserer ersten Wahl nicht zufrieden waren. Jetzt stehen wir so, dass wir sogar auf den Lago di Trasimeno blicken können 🤩.

Nach dem „Umzug“ nehmen wir die Wanderung, Nr. 4 aus dem Rother Wanderführer in Angriff. Die Überschrift lautete hier: Bilderbuchtour mit herrlichen Panoramen. Jetzt wissen wir nicht, wann die Autoren hier das letzte Mal gewandert sind, aber so eine richtige Bilderbuchtour ist es für uns nicht. Es geht die 300 Höhenmeter in einem Schlag durch sehr bewaldetes Gebiet stetig mäßig bergauf, was kaum Fernblicke zulässt, uns aber bei schwülwarmen Wetter ordentlich in Schwitzen bringt und dann gibt es auch kaum Möglichkeiten die wenigen Ausblicke mal zu genießen, also z.B. eine Bank oder eine andere Sitzgelegenheit. Zudem geben uns leere Patronenhülsen und frische Hufabdrücke die Gewissheit, dass es hier auch Wildschweine gibt, die ja nicht ganz ungefährlich sind. Schließlich finden wir schon fast am Ende der Wanderung noch ein nettes Plätzchen auf einem heruntergekommenen Picknickplatz unter einem schattigen Baum mit schöner Aussicht. Das versöhnt uns wieder mit dieser Wanderung.

Unsere Wanderroute

Gesamtstrecke: 9270 m
Maximale Höhe: 580 m
Minimale Höhe: 268 m
Gesamtanstieg: 377 m
Gesamtabstieg: -374 m
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