Phare du Cap Fréhel

Nördlich des Phare du Cap Fréhel folgt der Küstenwanderweg dem historischen Zöllnerpfad GR 34 direkt an der Kante der Steilküste.

Entlang des schmalen Pfads läufst du durch windgebeugte Heide und Ginster mit fast ununterbrochenem Meerblick.

Die hohen Klippen bieten eindrucksvolle Tiefblicke auf Brandung und Felsen, dazwischen liegen kleine, teils abgelegene Buchten.

Das Profil ist eher sanft wellig als wirklich anstrengend, aber der teils felsige Untergrund verlangt feste Schuhe.

Insgesamt ist es ein aussichtsreicher, wilder Abschnitt des Zöllnerpfads, bei dem der Landschaftsgenuss klar im Vordergrund steht.

Das ist sehr wahrscheinlich ein kleiner deutscher Bunker‑Sockel aus dem Zweiten Weltkrieg, ein sogenannter Ringstand/Tobruk, auf dem früher entweder eine leichte Flak, ein Beobachtungsturm oder ein Radargerät montiert war.

Die achteckige, massiv betonierte Form mit Öffnung nach oben entspricht den typischen „Ringständen“, wie sie am Atlantikwall überall in der Bretagne gebaut wurden.

Die Lage direkt am Cap Fréhel mit Blick auf Leuchtturm und Küste passt zu der dort dokumentierten deutschen Radar‑ und Flakstellung „La 318 Frosch“ sowie weiteren Stützpunkten aus den Jahren 1942–44.