Die Idee zum BIG BENCH-Projekt stammt vom amerikanischen Star-Designer Chris Bangle, der seine Wahlheimat und seinen Lebensmittelpunkt im Piemont gefunden hat. Nach Jahren des beruflichen Wirkens will Bangle zu einem „Perspektivwechsel“ ermuntern und verleiten.
Restaurant „Der Biber“ 😀 in Preci – empfehlenswert:
Die „Cascate delle Marmore“ rufen … und wir fahren hin und folgen dort dem Rother Wanderweg.
Die Wasserfälle haben eine große Besonderheit: Sie sind künstlich, d.h. zu bestimmten Zeiten wird oben der Hahn aufgedreht und dann geht es los. Vorher ertönt mehrfacher Sirenenalarm.
„Mit seinen insgesamt 165 m Höhe ist er weltweit der höchste von Menschen geschaffene Wasserfall und einer der höchsten Wasserfälle Italiens. … Der römische Konsul Manius Curius Dentatus ließ im Jahr 271 v. Chr. erste Arbeiten zum Bau einer Leitung (Cavo Curiano genannt) durchführen, die seit ihrer Fertigstellung den Flussverlauf des Velino, der vorher in Sümpfe bei Rieti mündete, umleiten kann. (Quelle Wikipedia)
Unsere Wanderroute
Gesamtstrecke: 5485 m Maximale Höhe: 440 m Minimale Höhe: 290 m Gesamtanstieg: 214 m Gesamtabstieg: -209 m
Wir fahren nach Castelluccio, um dort eine knapp 9 Kilometer lange Wanderung zu starten. Castelluccio wurde leider beim letzten großen Erdbeben 2016 – ebenso wie viele andere Orte in Umbrien weitgehend zerstört. Die Bewohner haben sich unterhalb des Ortes in vermutlich finalen provisorischen Unterkünften arrangiert, denn ein kompletter Wiederaufbau ist hier wohl nicht in Sicht. Unterwegs haben wir immer wieder schöne Panoramablicke auf die umliegenden majestätischen Berge und die furchtbare Hochebene „Piano Grande“.
Unser Wanderroute
Gesamtstrecke: 8582 m Maximale Höhe: 1584 m Minimale Höhe: 1313 m Gesamtanstieg: 344 m Gesamtabstieg: -343 m
Wir wandern vom Campingplatz nach „Preci“. Hier soll es Donnerstags angeblich einen Markt geben und da uns die Tomaten ausgegangen sind, wäre das ja eine gute Gelegenheit … es findet jedoch seit dem schweren Erdbeben von 2016 hier kein Markt mehr statt und so schlendern wir einfach durch den alten Teil dieses „Geisterdorfes“ durch. Hier leben keine Menschen mehr, quasi alles ist einsturzgefährded, mit schweren Konstruktionen abgestützt und wartet auf … ja worauf auch immer. Schwer vorstellbar, dass hier alles wiederaufgebaut wird nach so vielen Jahren. Irgendein Künstler hat Fotos der ehemaligen Bewohner an den Häusern angebracht, alles ein bisschen „spuki“.
Unsere Route
Gesamtstrecke: 7787 m Maximale Höhe: 610 m Minimale Höhe: 498 m Gesamtanstieg: 256 m Gesamtabstieg: -254 m
Wir wechseln den Standort und fahren 80 Kilometer weiter nach „Preci“ zum Campingplatz „Il Collacio“. Ein seltener Zufall: Jemand mit gleichem Nachnamen hat für den gleichen Zeitraum reserviert und steht nun auf unserem Platz. Vermutlich führt dieser Umstand dazu, dass wir dann einen traumhaften Platz bekommen: Einen eigenen Terrassenplatz mit grandioser Aussicht. Und der Pool ist auch ein Knaller. Wir kommen uns vor, wie im 5-Sterne-Luxus-Urlaub. Nachdem wir uns eingerichtet haben, wandern wir noch ein wenig herum, und schlendern durch „Castelvecchio“, ein winziges, nur noch teilweise bewohntes Dorf, oberhalb des Campingplatzes. Laut Wikipedia, Stand 2016: 18 Einwohner.