Fort de Camaret-sur-Mer Le fort du Petit Gouin

Das Fort du Petit Gouin bei Camaret-sur-Mer in der Bretagne ist eine kleine Küstenfestung auf der Pointe du Petit Gouin, die strategisch den Eingang zur Bucht von Camaret überwacht. Die heutige Anlage wurde 1859 als befestigtes Wachhaus („corps de garde“) errichtet, steht aber auf älteren Verteidigungsanlagen aus der Zeit Vaubans.  

Die Festung gehörte zum großen Verteidigungssystem rund um Brest und sollte feindliche Landungen verhindern. Sie konnte etwa 40 Soldaten aufnehmen und mehrere Kanonen auf ihrer Dachplattform tragen. Besonders markant sind die dicken Mauern, Schießscharten und der frühere Zugbrückeneingang. 

Küstenspaziergang bei Goulien

Der GR34 bei Goulien ist einer der wildesten Abschnitte am Cap Sizun: Ein schmaler Küstenpfad über Heide, Gras und Granit, oft hoch über dem Wasser, mit steilen Klippen, kleinen Buchten tief unten und weiten Blicken über die Bucht von Douarnenez und das Meer der Iroise.

Gesamtstrecke: 8157 m
Maximale Höhe: 87 m
Minimale Höhe: 4 m
Gesamtanstieg: 330 m
Gesamtabstieg: -329 m
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Pointe des Espagnols

Die Pointe des Espagnols — auf Deutsch etwa „Spanier-Spitze“, besser: das Kap Pointe des Espagnols — ist eine markante Landspitze bei Roscanvel auf der Halbinsel Crozon im Département Finistère in der Bretagne. Sie liegt strategisch an der Einfahrt zur Rade de Brest beziehungsweise am Goulet de Brest, der Meerenge zum Hafen von Brest.  

Landschaftlich wirkt der Ort wie ein typischer bretonischer „Ende-der-Welt“-Punkt: Steile Felsen, Meerwind, niedrige Küstenvegetation, Heide, Ginster, kleine Pfade und weite Blicke über das Wasser. Die Klippen sind etwa 60 Meter hoch, und von oben sieht man über die Reede von Brest, Richtung Brest, Plougastel und teils bis zum Leuchtturm Petit Minou.  

Besonders spannend ist die Mischung aus Natur und Militärgeschichte. Auf und unterhalb der Landspitze liegen Reste alter Befestigungen, Batterien, Bunker und Kasematten. Der Ort war wegen seiner Lage über Jahrhunderte wichtig für die Verteidigung des Hafens und Arsenals von Brest.  

Der Name geht auf Ereignisse von 1594 zurück, als spanische Truppen im Zusammenhang mit den Kämpfen um das damalige Fort Crozon dort präsent waren; seitdem trägt die Landspitze den Namen „Pointe des Espagnols“. 

Fort de Cornouaille

Das Fort de Cornouaille ist eine historische Festungsanlage in der Bretagne, nahe Brest.

Es wurde im 17. Jahrhundert unter dem Militäringenieur Vauban errichtet, um die strategisch wichtige Bucht von Brest vor feindlichen Angriffen zu schützen.

Die Anlage besteht aus massiven Mauern, Bastionen und Geschützstellungen, die so angelegt sind, dass sie Angriffe vom Meer aus abwehren konnten. Heute ist das Fort ein kulturhistorisches Denkmal.