Weimar

Auf dem Jakobskirchhof besuchten wir die Grabstätte von Lucas Cranach dem Älteren, an den eine steinerne Grabplatte an der Kirchenwand erinnert.

Rund um die gelb verputzte Jakobskirche erkundeten wir den alten Kirchhof mit seinen historischen Grabmalen, großen Bäumen und weißen Ruhebänken.

Am Ufer der Ilm spazierten wir zur Sternbrücke, deren steinerne Bögen sich zwischen Bäumen und dicht bewachsenen Ufern über den Fluss spannten.

Von der Brücke aus blickten wir auf die breite Fassade des Weimarer Stadtschlosses, der ehemaligen Residenz der Herzöge von Sachsen-Weimar und Eisenach.

Am Burgplatz betrachteten wir die Bastille mit dem markanten Schlossturm, die zum ältesten erhaltenen Teil der Schlossanlage gehört.

Im Park an der Ilm führte uns der Weg zur Naturbrücke, deren Geländer aus unregelmäßig geformten Hölzern sich harmonisch in die grüne Umgebung einfügte.

Zwischen dichtem Grün entdeckten wir das kleine Borkenhäuschen, hinter dem die künstliche Ruine des Ilmparks aufragte.

Unser Spaziergang führte uns auch zu Goethes Gartenhaus, das dem Dichter von 1776 bis 1782 als Wohn- und Arbeitsstätte diente.

Im Garten gelangten wir zum Gedenkplatz für Charlotte von Stein, einem schattigen Sitzplatz mit weißen Bänken und einem steinernen Tisch.

Über die weiten Parkwiesen hinweg blickten wir auf das Römische Haus, das unter Goethes Leitung als Rückzugsort für Herzog Carl August errichtet wurde.

Entlang der Ilm kamen wir an der ehemaligen Hagenbruchschen Spinnmühle vorbei, deren Fachwerkgebäude mit seinem roten Ziegeldach zwischen den Bäumen am gegenüberliegenden Ufer hervortrat. 

Anschließend erreichten wir die Schaukelbrücke, eine 1833 errichtete Hängebrücke, deren hölzerner Steg zwischen vier steinernen Pfeilern über die Ilm führt und beim Überqueren leicht schwingt. 

Unser Weg führte uns weiter durch den Park an der Ilm, wo sich zwischen alten Bäumen und weiten Wiesen immer wieder schöne Ausblicke auf den Fluss und die sanft geschwungenen Parkwege eröffneten.

Anschließend erreichten wir im Park an der Ilm das Franz-Liszt-Denkmal, das den berühmten Komponisten und langjährigen Weimarer Hofkapellmeister inmitten einer halbrunden steinernen Anlage zeigt.

Anschließend kamen wir zu Goethes Wohnhaus am Frauenplan, in dem Johann Wolfgang von Goethe fast 50 Jahre lebte und arbeitete und das heute zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Weimars zählt.

Zum Abschluss unseres Spaziergangs kehrten wir in Arno‘s Restaurant & Café ein und ließen den Tag bei einer gemütlichen Pause in der Weimarer Altstadt ausklingen.

Unsere Route:

Gesamtstrecke: 8383 m
Maximale Höhe: -20000 m
Minimale Höhe: -20000 m
Gesamtanstieg: 0 m
Gesamtabstieg: 0 m
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