Trébeurden / Pointe de Bihit

Wir starteten unsere Wanderung am 08.05.2026 gegen 14:30 und legten dabei eine Strecke von rund 6,7 km zurück. Insgesamt waren wir etwa 1:50 Stunden unterwegs. Auf dem Weg sammelten wir ungefähr 240 Höhenmeter im Aufstieg und ebenso viele im Abstieg. Der niedrigste Punkt lag bei etwa 5 m, der höchste bei rund 65 m.

Sehenswürdigkeiten & Landschaft:
Die Strecke führte uns durch eine schöne Küstenlandschaft mit Blick aufs Meer, vorbei an markanten Felsformationen und offenen Abschnitten mit weiter Aussicht. Dazwischen gab es immer wieder ruhige Naturbereiche, die sich gut für kleine Pausen eigneten. Insgesamt erlebten wir eine gelungene Mischung aus Natur, Ausblicken und entspanntem Wandern.

Gesamtstrecke: 6692 m
Maximale Höhe: 65 m
Minimale Höhe: 5 m
Gesamtanstieg: 240 m
Gesamtabstieg: -239 m
Download file: trebeurden.gpx

Standortwechsel nach Trébeurden

Wir haben heute den Standort gewechselt und sind in das 130km weiter westlich gelegene Trébeurden gefahren.

Trébeurden ist ein ruhiger Badeort an der bretonischen Côte de Granit Rose und liegt mit Blick auf die Bucht von Lannion. Der Ort verbindet Strände, rosa Granitfelsen und kleine Inseln zu einer sehr typischen Landschaft der Nordbretagne.

Die Plage de Tresmeur ist der bekannteste Strand des Ortes und gilt im Sommer als lebendiger Platz mit Promenade, Restaurants und Bars. Von der Pointe de Bihit hat man einen weiten Blick über die Bucht von Lannion bis zu vorgelagerten Inseln. Die Île Milliau ist bei Ebbe zu Fuß erreichbar und bietet Heide, Felsen und Ausblicke auf die Küste.

Neuer Standort mit schöner Aussicht

Dinan

Dinan ist eine der atmosphärischsten mittelalterlichen Städte der Bretagne, gelegen im Département Côtes-d’Armor oberhalb des Flusses Rance. Der Ort wirkt wie eine kleine Zeitreise: Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser, Granitfassaden, enge Gassen und eine fast vollständig erhaltene Stadtbefestigung prägen das Bild.

Besonders sehenswert ist die Altstadt innerhalb der Stadtmauern, die zu den größten und ältesten Befestigungen der Bretagne zählen. Vom historischen Zentrum führt die steile Rue du Jerzual hinunter zum Hafen an der Rance, früher ein wichtiger Handelsweg und heute ein lebendiger Bereich mit Restaurants, Spazierwegen und Booten.

Temple du Mars

Der Temple du Mars bei Corseul ist ein eindrucksvoller gallo-römischer Tempelrest am Ort Haut-Bécherel, etwa 1,7 km vom Ortszentrum Corseul entfernt. Corseul war in der Antike die Hauptstadt der Coriosolites, eines gallischen Stammes, und der Tempel zeigt, wie bedeutend dieser Ort in römischer Zeit war.

Es handelt sich nicht um einen klassischen römischen Tempel wie in Italien, sondern um einen romano-keltischen Wallfahrtstempel. Im Zentrum stand die cella, der heilige Innenraum, ursprünglich wohl mit einer Götterstatue. Diese cella war achteckig und ist heute noch als hoher Mauerrest sichtbar. Der erhaltene Teil ragt rund 10,60 m auf und gilt als einer der höchsten römischen Mauerreste der Bretagne; ursprünglich soll die Anlage etwa 22,50 m hoch gewesen sein.

Die gesamte Kultstätte war sehr groß: Der Fanum-Komplex nahm ungefähr 90 × 80 m ein, mit einem heiligen Hof und Galerien beziehungsweise Portiken an mehreren Seiten. Der Bau wird je nach Quelle in die Mitte des 1. Jahrhunderts oder zwischen spätes 1. und frühes 2. Jahrhundert n. Chr. datiert und blieb wohl bis zum Ende des 3. Jahrhunderts in Gebrauch.

Die Kurz-Wanderung

Gesamtstrecke: 2854 m
Maximale Höhe: 112 m
Minimale Höhe: 62 m
Gesamtanstieg: 85 m
Gesamtabstieg: -85 m
Download file: templedumars.gpx_.gpx

Phare du Cap Fréhel

Nördlich des Phare du Cap Fréhel folgt der Küstenwanderweg dem historischen Zöllnerpfad GR 34 direkt an der Kante der Steilküste.

Entlang des schmalen Pfads läufst du durch windgebeugte Heide und Ginster mit fast ununterbrochenem Meerblick.

Die hohen Klippen bieten eindrucksvolle Tiefblicke auf Brandung und Felsen, dazwischen liegen kleine, teils abgelegene Buchten.

Das Profil ist eher sanft wellig als wirklich anstrengend, aber der teils felsige Untergrund verlangt feste Schuhe.

Insgesamt ist es ein aussichtsreicher, wilder Abschnitt des Zöllnerpfads, bei dem der Landschaftsgenuss klar im Vordergrund steht.

Das ist sehr wahrscheinlich ein kleiner deutscher Bunker‑Sockel aus dem Zweiten Weltkrieg, ein sogenannter Ringstand/Tobruk, auf dem früher entweder eine leichte Flak, ein Beobachtungsturm oder ein Radargerät montiert war.

Die achteckige, massiv betonierte Form mit Öffnung nach oben entspricht den typischen „Ringständen“, wie sie am Atlantikwall überall in der Bretagne gebaut wurden.

Die Lage direkt am Cap Fréhel mit Blick auf Leuchtturm und Küste passt zu der dort dokumentierten deutschen Radar‑ und Flakstellung „La 318 Frosch“ sowie weiteren Stützpunkten aus den Jahren 1942–44.