Holland: Tag 6 Texel – Sonnentag

Relativ schlechtes Wetter mit viel Wind und Regen zwingt uns aktuell im Wohnmobil zu verweilen. Wir hoffen auf Besserung in der nächsten Stunde. Derweil ein wenig Bildbearbeitung.


Wie erwartet bzw. gehofft klarte es im Laufe des Vormittags auf und wir konnten die geplante Runde mit Geocaching und dem Besuch von zwei Strandbuden starten.


Die Route teilte sich in zwei Teile auf: Die erste, längere Strecke durch die Dünen, die zweite ausschließlich am Strand entlang, insgesamt gut 14km.

Gesamtstrecke: 9217 m
Gesamtanstieg: 220 m
Gesamtabstieg: -229 m
Herunterladen
Gesamtstrecke: 4842 m
Gesamtanstieg: 153 m
Gesamtabstieg: -165 m
Herunterladen

Holland: Tag 5 Texel – Geocachingtag

Den heutigen Tag beginnen wir mit der Suche nach einem Multi-Cache ganz in der Nähe unseres Standortes.

Wie sich nachher rausstellt, war es die richtige Entscheidung den Cache morgens zu suchen. Am frühen Nachmittag ist das Wetter umgeschlagen und aus Sonne wurde stürmischer Regen.


Gesamtstrecke: 9101 m
Gesamtanstieg: 244 m
Gesamtabstieg: -238 m
Herunterladen

Wanderung Hindenburgtor, Nideggen

Heute ging es mit einem befreundeten Ehepaar nach Nideggen zu einer kleinen Runde von ca. 10km Länge, die uns unten anderem zum Hindenburgtor führte. Neben dem Tor, bietet die Runde viele schöne Aussichtspunkte.

Das Hindenburgtor selbst ist ein Buntsandsteinfels. Das Gestein ist im Trias in der Zeit des Buntsandsteins vor etwa 220 Millionen Jahren aus Schuttgeröll und Sand entstanden.


Gesamtstrecke: 10597 m
Gesamtanstieg: 419 m
Gesamtabstieg: -407 m
Herunterladen

Wanderung Drover Heider

Spontaner Entschluss zu einer kurzen Rundwanderung in der Driver Heide nahe Düren.

Die Drover Heide bei Düren

Die Drover Heide diente ab 1914 als Exerzierplatz für die Garnison in Düren, beziehungsweise für deren Rekrutenausbildung im Ersten Weltkrieg. Sie wurde 1951 als Truppenübungsplatz beschlagnahmt und von den früher in Düren stationierten belgischen Streitkräfte genutzt und von deutschen Standorten in der Umgebung mitgenutzt. Das Gelände wurde nach deren Abzug Ende 2004 für die Öffentlichkeit freigegeben und kann nun auf markierten Wegen begangen werden.

Etwa 120 ha der Gesamtfläche entfallen auf die eigentlichen Heideflächen, 290 ha auf Waldflächen, 150 ha sind eingezäunt und werden von Rindern und Ziegen beweidet, damit die Heide kurz gehalten wird (Entkusselung). Neben schottischen Hochlandrindern sind Ziegen, wie die Thüringer Waldziege, besonders geeignet, die Birken, Heidekräuter und Wacholder kurz zu halten.

Das Gebiet ist Lebensraum seltener Pflanzen- und Tierarten. Darunter eine besondere Tierart: der Triops (Triops cancriformis, Urzeitkrebs).

Mit dem Rückenschaler Triops cancriformis lebt in der Drover Heide eine kleine Sensation. Diese Art hat sich vor 250 Mio. Jahren entwickelt und seit dem bis heute äußerlich nicht verändert. Sie gilt daher als lebendes Fossil und sogar als die älteste lebende Tierart. Charakteristisch ist das große Rückenschild, der Carapax, das einen Großteil des Körpers bedeckt. Nur der Hinterleib (Abdomen), die Schwanzgabel (Furca) und die Geißeln des ersten Beinpaares ragen unter dem Carapax heraus. Die Tiere können eine Gesamtlänge von 11 cm erreichen. Ihr wissenschaftlicher Name Triops cancriformis, bedeutet soviel wie „Dreiäugige Krebsform“.

Interessant ist die Fortpflanzung dieser Art. Die Weibchen produzieren hunderte von Eiern, die sie in speziellen Beintaschen transportieren. Die Eier sind sehr widerstandsfähig und können extremste Bedingungen wie Trockenheit, Hitze oder Frost ohne Schaden für mehrere Jahre überdauern. Durch das Austrocknen der Pfützen sterben die Tiere in den Pfützen, die Eier bleiben aber erhalten. Bei dem nächsten Regenschauer, wenn sich wieder neue Pfützen bilden, schlüpft dann die nächste Generation der Tiere. Da sich die Eier im Schlamm und in den ausgetrockneten Pfützen befinden, werden sie durch Wind und Vögel, aber auch durch anhaftendes Erdreich an Fahrzeugen verbreitet.

Gesamtstrecke: 8887 m
Gesamtanstieg: 175 m
Gesamtabstieg: -156 m
Herunterladen
Ameisenbau – geschäftiges Treiben in Zeitlupe

Wanderung Bruder Klaus Kapelle

Die dem heiligen Nikolaus von Flüe – genannt Bruder Klaus – gewidmete Feldkapelle ist eine privatgestiftete und erbaute Kapelle, ein Ort der Stille, der Meditation und des Gebetes.

Den besuch der Kapelle kann man mit einer kurzen, rund 7 km langen Wanderung (Rundweg) verbinden. Ausgangspunkt ist Wachendorf.

Gesamtstrecke: 7296 m
Gesamtanstieg: 132 m
Gesamtabstieg: -178 m
Herunterladen