Mecklb. Seenplatte: Tag 6 / Malchiner See

Heute eine eScooter-Tour um den Malchiner See, zum Seeschloß Schorssow und erneuter Einkehr im „alten Schafstall“ am Basedower Schloß.

Der See ist durch die Peene und den Dahmer Kanal mit dem Kummerower See verbunden. Seine Uferzonen sind von dichtem Schilf gesäumt und bieten vielen einheimischen Tierarten Schutz. Wer Geduld mitbringt, kann hier schon mal Biber, Fischotter und Seeadler beobachten. Der See gehört zum Naturpark „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“.

Der See ist mit einer durchschnittlichen Tiefe von zwei Metern ein flaches Gewässer. Mitten im See gibt eine Sandschwelle, die im Schnitt gerade einen halben Meter tief ist. Die Gesamtfläche des Sees beträgt ungefähr 14 Quadratkilometer. Gut zu erkunden ist der Malchiner See auf Kanu- und Segeltouren. Das gut ausgeschilderte Wanderwegenetz des Naturparks führt Wanderer und Radlern zu vielen Ausflugzielen. Rund um den See laden vier Gutsanlagen bzw. Schlösser zum Besuch ein.


Gesamtstrecke: 31719 m
Gesamtanstieg: 555 m
Gesamtabstieg: -542 m
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Zum Tagesabschluss gegrillter Hecht – direkt von der in 200m angrenzenden Seefischerei Dahmen.


Mecklb. Seenplatte: Tag 5 / Schloß Basedow

eScooter-Tour zum Schloß Basedow und auf einen Kaffee in den „alten Schafstall“.

Die bereits seit dem 13. Jahrhundert in Basedow ansässige Adelsfamilie Hahn ließ hier schon 1467 unter Ritter Lüdeke III. Hahn auf den Resten einer Vorgängerburg eine Burg mit Hauptturm, Mauern, Gräben, Vorburg mit zwei Türmen, Gewölbe, Rüstkammer und Archiv erbauen. Basedow zählt damit zu den ältesten Gutsanlagen in Mecklenburg. Die Burg wurde ab 1552 im Stil der Renaissance in mehreren Etappen zu einem dreigeschossigen Herrenhaus umgestaltet (als Mittelflügel und Treppenturm erhalten). Im 17. Jahrhundert entstand ein neuer zweigeschossiger Flügel, im 18. Jahrhundert teilweise stuckiert.

Von 1837 bis 1839 wurde unter Friedrich Graf von Hahn nach Plänen des Berliner Architekten Friedrich August Stüler dieses Herrenhaus – in den nachfolgenden Jahren auch ein Teil der Wirtschafts- und Wohngebäude im Ort – neu gestaltet. Der Nordflügel des Schlosses und die Terrassen (1837–1839) wurden nach seinen Plänen errichtet (1891 abgebrannt und 1892–95 neu errichtet), ebenso ein neugotisches Torhaus (1837/38; 1945 zerstört), der klassizistische vierflügelige Marstall (1835–38) und das Landhaus (1842). 1844 wurde an der Auffahrt ein neugotisches Wirtschaftsgebäude errichtet.

Der Ostflügel wurde zwischen 1891 und 1895 nach Plänen des Architekten Albrecht Haupt aus Hannover im sogenannten Johann-Albrecht-Stil (eine mecklenburgische Stilrichtung der Neorenaissance, gekennzeichnet insbesondere durch rote Terrakotten im Kontrast zu hellem Putz) errichtet, dem auch die anderen Schlossflügel angepasst wurden.

Markant sind insbesondere die zahlreichen Terrakotta-Medaillons an der Fassade, die verschiedene Köpfe zeigen. Die Herkunft der Medaillons ist unbekannt, vermutlich handelt es sich um Abgüsse italienischer Vorlagen. Besonders schmuckvoll ist die Fassade des Portals des Ostflügels zum heute nicht mehr zugänglichen Innenhof, die als Backsteinbau mit unzähligen Zierelementen aus Sandstein ausgeführt ist. Der Ostflügel besaß ursprünglich auch eine ausladende Freitreppe nach Südosten zum Landschaftspark.

Quelle:Wikipedia


Gesamtstrecke: 30724 m
Gesamtanstieg: 469 m
Gesamtabstieg: -461 m
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Mecklb. Seenplatte: Tag 4 / Bärenwald

Bärenwald Müritz

Zum Bärenwald ging es durch das „Tal der Eisvögel“. Gesehen haben wir leider keinen dieser seltenen Vögel mit dem eisblauen Rückengefieder.

Im Bärenwald versehentlich am Nebeneingang angekommen, haben wir erst einmal eine Portion Räucherfisch zu uns genommen.

Mitten in der Natur, im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, liegt Westeuropas größtes Bärenschutzzentrum, ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Im Bärenwald Müritz in Stuer (bei Plau am See) leben, in einem bewusst naturbelassenen Wald, Braunbären, die aus nichtartgemäßer Haltung gerettet wurden.

Im Anschluss noch ein wenig Sightseeing durch Röbel an der Müritz.


Gesamtstrecke: 4586 m
Gesamtanstieg: 114 m
Gesamtabstieg: -112 m
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Zum Tagesabschluss noch Fisch vom Grill – morgens frisch in unmittelbarer Nähe gekauft.