Wanderung Hof Leykaul

Der Hof Leykaul stammt aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert. Hier lebte die Familie Dartenne und ernährte sich mühsam von dem was die Eifel in dieser Höhe hergab. Kaum 100 Meter entfernt ist die Dreiborner Hochfläche.

Im zweiten Weltkrieg lebten hier noch Vater Johann Hubert Dartenne mit seinen Töchtern Antonia und Maria. Die beiden Ehemänner der Frauen waren im Krieg gefallen und als „Kriegsbeute“ wurde ihnen ein Zwangsarbeiter aus Polen zugeteilt. Jeder kannte ihn als Paul, seinen Nachnamen wussten wohl nur wenige. Nach dem Krieg blieb Paul auf dem Hof, den er als neue Heimat lieb gewonnen hatte. Als dann 1952 Vater Dartenne verstarb bewirteten die drei den Hof alleine.

Paul überlebte die Schwestern noch um einige Jahre und starb mit 85 im Jahr 2008. Das Gelände wurde vom Nationalpark aufgekauft mit der Verpflichtung eine Gedenkstätte zu errichten. Der Hof wurde nach Paul´s Tod abgerissen und ist heute ursprüngliche Natur. Auf den Grundmauern des ehemaligen Hofes steht heute die Gedenkstätte mit dem Grab von Johann Hubert Dartenne.

Der Hof der Leykaul gehört heute zur Gemeinde Simmerath. Bis zur kommunalen Neugliederung gehörte er zur Gemeinde Dreiborn. Von Einruhr und Erkensruhr aus ist der Weg beschwerlich und führt an vielen Ley-Löchern vorbei, die davon zeugen, dass dort einmal Schiefer gebrochen wurde. Nach dem Abriss von Pauls Anwesen geht der letzte Weiler im Dreiborner Hochland verloren. Hiervon gab es bis zur Gründung des Truppenübungsplatzes eine Vielzahl. Für viele Wanderer war Pauls Straußenwirtschaft immer einen Besuch wert.



Gesamtstrecke: 11638 m
Gesamtanstieg: 301 m
Gesamtabstieg: -308 m
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Wanderung Nümbrecht Hardt

Heute, einen Tag noch Ostern, sind wir den 14km langen Panoramarundweg um die Breidenbacher Heide gegangen. Der Weg führt über Wiesen und durch Wälder, ist abwechslungsreich, mit vielen schönen Weitblicken.

Leider war das Wetter nicht ganz so schön: Bedeckt und mit 5-7 Grad und Wind relativ kalt.

Teilstück der Runde bei Nümbrecht


Gesamtstrecke: 13943 m
Gesamtanstieg: 517 m
Gesamtabstieg: -515 m
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Wanderung Dreiborner Hochfläche

Die Dreiborner Hochfläche ist eine große Wald- und Offenlandfläche in der Rureifel und Teil des Nationalpark Eifel.

Dichter Buchen-, Eichen- und Fichtenwald umgibt die Bachläufe und Stauseen auf ca. 350 m Höhe, die die Dreiborner Hochfläche begrenzen. Steil zieht sich dieser Wald, der in den fast 60 Jahren, in denen das Gelände Truppenübungsplatz war, nicht bewirtschaftet wurde und in weiten Teilen infolge von nicht mehr abgeräumtem Alt- und Totholzes einen urwaldähnlichen Zustand erreicht hat, an den Talhängen hinauf auf das Hochplateau, das 500 m übersteigt. Die Erhaltung dieses Naturwaldes als Lebensraum für teilweise seltene Tierarten wie die Europäische Wildkatze und die Einrichtung besonders geschützter Ruhezonen rund um Brutkolonien für Kormorane, Graureiher und Schwarzstorch hat sich die Nationalparkverwaltung zum Ziel gesetzt.

Das Wanderwegenetz auf der Dreiborner Hochfläche war im Jahr 2007 auf ca. 50 km Länge ausgebaut und markiert. Außerhalb der festgelegten Routen darf die Landschaft nicht unerlaubt betreten werden. Große Teile der Dreiborner Hochfläche können für die Öffentlichkeit nicht uneingeschränkt freigegeben werden, da ein Großteil des ehemaligen Truppenübungsplatzes Vogelsang mit Munitionsresten/Munitionsaltlasten belastet sein dürfte und eine flächendeckende und tiefenwirkende Räumung zu aufwändig wäre. Problematisch sind dabei die Altlasten, die nicht nur von der Nachkriegsnutzung als Schießplatz und des allgemeinen Camp-Betriebes herrühren, sondern in großem Umfang auch auf Munitionsreste von Beschuss aus dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen sind (Blindgänger). So existieren vermutlich noch nicht-räumbare Bereiche mit sogenannten Glasminen in der Nähe der Staumauer der Urfttalsperre.

Quelle: Wikipedia.



Gesamtstrecke: 15600 m
Gesamtanstieg: 471 m
Gesamtabstieg: -482 m
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Wohnwagen Spontan-Kauf

Heute, am Freitag, 13.03.2020, haben wir unseren Spontan-Kauf für die Wochenend-Freizeitgestaltung abgeholt.

Bislang waren wir immer mit dem gemieteten Wohnmobil unterwegs, für eine kurze Tour am Wochenende ist das Mieten aber zu zeitaufwendig. Die Mietfahrzeuge sind in der Regel nicht ausgestattet und für einen Kurzurlaub ist die Bestückung mit zu viel Aufwand verbunden.

Ein Wohnmobil-Kauf kam zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage, da sich die hohen Anschaffungskosten, bei sechs Wochen Urlaub und ein paar Wochenenden, nicht rechnen.

Deshalb haben wir uns vor sechs Wochen kurzerhand einen kleinen Wohnwagen gekauft.