Aktuelle Nachrichten

  • Ex-Wirecard-Chef Marsalek soll gegen Rat seiner Mitarbeiter durchgesetzt haben, dass ein Oligarch Konten eröffnen konnte – obwohl es gegen den Ukrainer massive Geldwäschevorwürfe gab. Von L. Kampf und N. Wischmeyer.
  • Soll die Schuldenbremse im Grundgesetz ausgesetzt werden? Das schlägt Kanzleramtschef Braun vor – und stößt damit auf deutliche Kritik aus der Union. Fraktionschef Brinkhaus spricht von einer "persönlichen Meinungsäußerung".
  • Bei bestimmten Temperaturen wird in Fahrzeugen die Abgasreinigung abgeschaltet – zum Schutz des Motors, sagen die Hersteller. Illegal, sagen Verbraucheranwälte. Nun äußerte sich erstmals der BGH. Von Claudia Kornmeier.
  • AstraZeneca steht in der Kritik: Nach der Ankündigung des Unternehmens, der EU weniger Sars-CoV-2-Impfstoff als zugesagt zu liefern, kamen auch noch Zweifel an der ausreichenden Wirksamkeit auf. Was ist dran? Von Wulf Rohwedder.
  • Der Machtkampf in Rom hat sich hochgeschaukelt – angetrieben von Starrsinn und Machthunger. Auch Regierungschef Conte hat zu viel falsch gemacht, findet Jörg Seisselberg. Nun bleibt zu hoffen, dass es nicht zu Neuwahlen kommt.
  • Bei den Ermittlungen zum Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hat es die Polizei mit einer nicht enden wollenden Anzahl neuer Hinweise zu tun. Jetzt ist sie mit einem Großeinsatz gegen weitere Verdächtige vorgegangen.
  • Die von Ökonomen und Banken befürchtete Welle von Firmeninsolvenzen wegen der Corona-Krise fällt möglicherweise kleiner aus, so eine Schätzung der Sparkassen und Landesbanken. Doch die Lage ist verzerrt.
  • Junge Spekulanten verabreden sich in Foren zum Aktienkauf – und zwingen so selbst Profis in die Knie. Kurssprünge von mehreren 1000 Prozent sind die Folge. Von Angela Göpfert.
  • Zu viel Bürokratie, zu wenig Digitalisierung: Beim Weltwirtschaftsforum hat Kanzlerin Merkel sich mit Blick auf die Corona-Krise selbstkritisch gezeigt. "Die Schnelligkeit unseres Handelns lässt sehr zu wünschen übrig", sagte sie.
  • AstraZeneca will seinen Impfstoff nun sogar früher an die EU liefern – das jedenfalls meldet die Nachrichtenagentur Reuters. In der Debatte um die Wirksamkeit des Vakzins geht das Gesundheitsministerium von einer Verwechslung aus.

Quelle: tagesschau.de