Aktuelle Nachrichten

  • Nach der Bluttat bei einer Parade nahe der US-Stadt Chicago mit sieben Toten ist der mutmaßliche Schütze des siebenfachen Mordes angeklagt worden. Ihm droht lebenslange Haft – und laut Staatsanwaltschaft noch viele weitere Anklagepunkte.
  • Der Tod von 21 Jugendlichen in einer Taverne im südafrikanischen East London hat ein Schlaglicht auf die Lage der Jugend im Land geworfen. Heute werden die Opfer beigesetzt – in die Trauer mischen sich Wut und Vorwürfe. Von R. Klug.
  • Der britische Premier Johnson steht so sehr unter Druck wie wohl noch nie. Minister seiner Regierung treten zurück, weil sie die ständigen Skandale ihres Chefs leid sind. Dessen routinierte Entschuldigungen reichen offenbar nicht mehr. Von Imke Köhler.
  • Erst waren es die Inflations- und Zinssorgen, die die Börsen belasteten. Nun geht an den Aktienmärkten die Angst vor einer Rezession um. Gefragt sind sichere Häfen wie der Dollar.
  • Zwar wisse man bei Johnson nie, aber nun dürfte es für den Premier schwierig werden, sich noch zu halten, sagt ARD-Korrespondentin Annette Dittert. Die Minister hätten die Reißleine gezogen, auch aus Furcht, die nächsten Wahlen zu verlieren.
  • Die Bundesregierung bereitet sich auf eine mögliche Gas-Notlage vor – und darauf, dass Energieversorger Pleite gehen könnten. Dazu wird das Energierecht erneut geändert, neue Staatsbeteiligungen werden möglich. Von H.-J. Vieweger.
  • Der britische Premier Johnson hat zwei wichtige Minister verloren. Finanzminister Sunak und Gesundheitsminister Javid reichten ihren Rücktritt ein – aus Protest gegen Johnson. Der ernannte Stunden später bereits Nachfolger.
  • Ein Mitarbeiter der Rechercheorganisation Bellingcat war wichtigster Zeuge im Tiergartenmord-Prozess. Offenbar hatte Russland Interesse an ihm, wie die "Washington Post" in einer Recherche zu einem Geheimdienstagenten aus Österreich herausfand.
  • Italien bereitet den Volkswirten in Europa zunehmend Sorgen. Denn mit steigenden Zinsen ist die hohe Staatsverschuldung schwerer zu tragen. Droht eine neue Eurokrise? Von Nicholas Buschschlüter.
  • So richtig Grund zur Freude sei der Ratifizierungsprozess nicht, meint Helga Schmidt. Noch sind Finnland und Schweden nicht in der NATO. Der türkische Präsident Erdogan kann es immer noch blockieren. Aber Europa sollte ihm nicht nachgeben.

Quelle: tagesschau.de